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Brand eines Einfamilienhauses in Eurasburg: 150.000 Euro Sachschaden

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Von: Peter Borchers

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Etwa 150.000 Euro Sachschaden richtete ein Brand in einem Einfamilienhaus in Lengenwies an. Das Feuer hatte sich von der Terrasse über die Außenfassade bis in den Dachstuhl ausgebreitet.
Etwa 150.000 Euro Sachschaden richtete ein Brand in einem Einfamilienhaus in Lengenwies an. Das Feuer hatte sich von der Terrasse über die Außenfassade bis in den Dachstuhl ausgebreitet. © Sabine Hermsdorf-Hiss

Der Brand eines Einfamilienhauses im Eurasburger Ortsteil Lengenwies hat einen großen Schaden angerichtet. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Eurasburg – Rund 150.000 Euro Sachschaden richtete am Freitag in den frühen Morgenstunden ein Brand an einem Einfamilienhaus im Eurasburger Ortsteil Lengenwies an. Verletzt wurde nach Angaben des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd zum Glück niemand. Die Kriminalpolizei Weilheim, so ein Sprecher, habe die Ermittlungen zur Brandursache übernommen.

Feuer bricht auf Terrasse aus

Das Feuer muss zwischen 4 und 4.30 Uhr morgens auf der Terrasse des Hauses ausgebrochen sein. Laut Kreisbrandmeister Georg Dürr breitete es sich über die Außenfassade bis in den Dachstuhl aus. Gegen halb fünf seien die Feuerwehren aus Eurasburg, Beuerberg und Herrnhausen sowie die Kreisbrandinspektion alarmiert worden. Bei ihrem Eintreffen schlugen bereits Flammen aus dem Dachstuhl. Dürr: „Mit drei Löschrohren – eines im Innenangriff zwei im Außenangriff – wurde das Feuer bekämpft.“ Zum Öffnen der Dachhaut und zum Ablöschen der Glutnester habe man zudem die Drehleiter der Feuerwehr Wolfratshausen nachgefordert, so der Kreisbrandmeister.

Einsatzkräfte der Feuerwehr am Brandort
Gut 70 Feuerwehrkräfte waren im Einsatz. © Sabine Hermsdorf-Hiss

Kurz nach 5 Uhr war das Feuer nach Angaben der Polizei „unter Kontrolle und weitestgehend abgelöscht“. Wegen der für Freitag vorhergesagten ergiebigen Niederschläge, deckten die Feuerwehrkräfte – insgesamt waren 73 im Einsatz – die Dachhaut mit einer Plane ab.

Haus ist derzeit nicht bewohnbar

Das Haus ist derzeit nicht mehr bewohnbar, während des Brandes war die Familie mit zwei Kindern bei Nachbarn untergebracht. Beamte des Kriminaldauerdienstes (KDD) der Kripo Weilheim übernahmen vor Ort die Sachbearbeitung. Sie werden bei ihren Ermittlungen zur Brandursache von Kolleginnen und Kollegen der Spurensicherung unterstützt, die im Laufe des Vormittags das Brandobjekt untersuchten. Angaben zur Brandursache können deshalb derzeit noch nicht gemacht werden.  

peb

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