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Wegen eines Zimmerbrands im Inselhaus musste die Feuerwehr am späten Mittwochabend nach Lengenwies ausrücken.
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Wegen eines Zimmerbrands im Inselhaus musste die Feuerwehr am späten Mittwochabend nach Lengenwies ausrücken.
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Wegen eines Zimmerbrands im Inselhaus musste die Feuerwehr am späten Mittwochabend nach Lengenwies ausrücken.

Zimmer vollkommen verrußt

Brand im Inselhaus: Bewohner muss ins Krankenhaus

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Im Inselhaus der Kinder- und Jugendhilfe im Eurasburger Ortsteil Lengenwies hat es am späten Mittwochabend gebrannt. Ein Bewohner wurde mit einer Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht.

Eurasburg –Glück im Unglück hatten am späten Mittwochabend die Kinder und Jugendlichen im Eurasburger Inselhaus. Gegen 22 Uhr kam es im ersten Stock eines Nebengebäudes der Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung am Dörte-Sambraus Weg in Lengenwies zu einem Brand. Ein Jugendlicher musste mit einer leichten Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden. „Die Brandursache ist noch unbekannt“, berichtet Polizeihauptkommissar Steffen Frühauf. Möglicherweise könnte ein technischer Defekt an einer Steckdose den Brand ausgelöst haben. „Feststeht allerdings, dass das Zimmer, das von einem 17-jährigen Afghanen bewohnt wird, vollkommen verrußt wurde“, sagte Frühauf. Der 17-Jährige bewohnte den ersten Stock des Nebengebäudes, ein zweiter Jugendlicher war im Erdgeschoss untergebracht. Infolge der Rauchentwicklung sei das Dachgeschoss ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen worden. Der Schaden am Gebäude beträgt etwa 50 000 Euro. Der 17 Jahre alte Bewohner kam mit einer leichten Rauchvergiftung in die Wolf–ratshauser Kreisklinik. 

Inselhaus-Geschäftsführerin Angelika Schmidbauer besuchte den Jugendlichen dort noch in der Nacht. „Ich habe mit ihm noch ein beruhigendes Gespräch geführt und hoffe, dass er heute im Laufe des Tages aus dem Krankenhaus entlassen wird“, sagte sie am Donnerstagmittag auf Nachfrage. „Ich bin heilfroh, dass wir einigermaßen glimpflich davongekommen sind.“ Nur ein paar der 18 anderen Kinder, die im Inselhaus wohnen, hätten von dem Feuer im Nachbarhaus überhaupt etwas mitbekommen. „Viele sind gar nicht aufgewacht. Für die anderen war es natürlich eine aufregende Nacht.“ Verstört sei jedoch keines der Kinder. Den Mitarbeitern spricht sie ein großes Lob aus: „Sie haben alle vorbildlich gehandelt und sich gut um die Kinder gekümmert.“ Um die Brandursache zu ermitteln, wird die Wolfratshauser Polizei nun vom Fachkommissariat für Spurensicherung der Kriminalpolizei Weilheim unterstützt. Um das Feuer zu bekämpfen, waren rund 60 Mann der Feuerwehren Eurasburg, Beuerberg, Herrnhausen und Wolfratshausen vor Ort. mh

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