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Freunde überraschen jungen Papa mit ungewöhnlichem Storchenbaum

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Der Storchenbaum für Daniel Effenberger
Mit einem ungewöhnlichen Storchenbaum aus Metall gratulierten Freunde dem frisch gebackenen Papa Daniel Effenberger aus Eurasburg. © Rudi Stallein

Da staunte Daniel Effenberger aus Frettenried: Zur Geburt seines Sohnes hatten Freunde einen Storchenbau aus Metall aufgebaut. Zu sehen ist er an der Staatsstraße 2370.

Eurasburg – Ein ungewöhnliches Kunstwerk zieht an der Staatsstraße 2370 zwischen Eurasburg und Beuerberg die Blicke der Autofahrer auf sich: Es ist geschätzt fünf Meter hoch und wohl mehr als 500 Kilo schwer. Den einzigartigen Storchenbaum haben Mitarbeiter und Spezl des Metallbaumeisters Daniel Effenberger ihrem Chef zur Geburt von dessen Sohn Josef in die Wiese an der Einfahrt zu seiner Wohnung in Frettenried gestellt.

„Die san verrückt“, habe Ehefrau Sabrina (29) gesagt, nachdem er ihr das Foto des Baums ins Krankenhaus gesendet hatte. Ihn selbst hatten seine Freunde am Tag der Geburt abends aus dem Haus gelockt und ihn zum Baum an der Hofeinfahrt geführt. Sie hatten sich sputen müssen, die letzten Arbeiten tagsüber rechtzeitig hinzukriegen, denn der Filius sei vier Tage vor dem errechneten Termin auf die Welt gekommen – „3350 Gramm schwer und 50 Zentimeter groß“, berichtet der stolze Vater.

Den Baum hält er für „eine coole Sache“. Die Embleme hätten seine Kollegen aus Baustahl „geschnitzt“. Sie spiegeln die Leidenschaften des Papas wider. Der 31-Jährige steht „total auf Rock’n’Roll“. Dazu gehöre ein Faible für Harley Davidson ebenso wie das Festival von Wacken, dass er gerne besucht. „Und ich bin eingefleischter Bayer.“ Lederhose, bayerische Löwen und seine Lieblings-Biersorte sprechen Bände. Das Schild an der Spitze des Baums „Welcome to Fabulous Frettenried in Bavaria“ ist angelehnt ans berühmte Las-Vegas-Schild. „Das rundet das Ganze ab“, meint Effenberger.

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Ob seine Frau nicht ein bisschen neidisch ist? „Nein“, sagt der 31-Jährige, „die steht auch auf sowas.“ Womit der Lebenslauf des Bubs wohl ein gutes Stück vorgezeichnet ist. „Man tut sein Bestes“, sagt Effenberger schmunzelnd. „Aber man weiß nie, wie sie sich entwickeln.“ Der Baum soll übrigens eine ganze Weile auch die Vorbeifahrenden in Staunen versetzen. „Ich hab meinem Vermieter gesagt: Nächstes Jahr musst du drumherum mähen.“

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