(v. li.) Vorstand Mario Bäsler, Vorstandsvorsitzender Christian Glasauer, Bürgermeister Moritz Sappl sowie Klaus Hochwind (im Auto) von der 17er Oberlandendenergie GmbH.
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Freuen sich über die Stromtankstelle vor der Raiffeisenbank in Beuerberg: (v. li.) Vorstand Mario Bäsler, Vorstandsvorsitzender Christian Glasauer, Bürgermeister Moritz Sappl sowie Klaus Hochwind (im Auto) von der 17er Oberlandendenergie GmbH.

Vor der Raiffeisenbank und in Rathaus-Nähe

Gemeinde Eurasburg eröffnet zwei Tankstellen für E-Autos

  • vonRudi Stallein
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Der Markt für Elektro-Autos boomt. In Eurasburg trägt man dem nun mit zwei öffentlichen E-Ladesäulen Rechnung.

Eurasburg – Bei den neuen Ladesäulen handelt es sich um Doppelstationen, also Ladesäulen mit zwei Anschlüssen mit jeweils 22 kW Leistung. Eine steht in Beuerberg vor der Raiffeisenbank, die der Gemeinde die Parkplatzfläche zur Verfügung gestellt hat. Die andere Säule steht in Eurasburg zwischen Rathaus und dem künftigen Nahversorger an der Beuerberger Straße.

„Wir haben Standorte gewählt, wo wir davon ausgehen, dass eine höhere Verweildauer gegeben ist“, erläutert Bürgermeister Moritz Sappl. „Mindestens 15 Minuten sollten es sein, darunter holt wohl niemand das Kabel raus“, vermutet der Rathauschef. In Beuerberg sind das beispielsweise Besucher des Klosters oder des Pfarrheims, in Eurasburg Kunden des Supermarkts. „Die Einheimischen laden ihre Autos vermutlich daheim“, sagt Sappl.

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Den Strom liefert die 17er Oberlandenergie GmbH, die bei der öffentlichen Ausschreibung das günstigste von insgesamt drei eingegangen Angeboten einreichte. Die Kosten für beide Säulen inklusive Errichtung belaufen sich laut Bürgermeister zusammen auf 18 000 Euro, wovon 40 Prozent durch Fördermittel gedeckt sind. Die beiden Standorte sind übers Navi leicht zu finden, außerdem weisen im Ort spezielle Hinweisschilder auf die Stromtankstellen für Elektrofahrzeuge hin.

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