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Bürgermeister Moritz Sappl mit der Biermünze, die in etwa die Größe eines Cent-Stücks hat. 

Bürgermeister freut sich über Fundstück

Sondengeher findet zufällig eine historische Biermünze

  • Volker Ufertinger
    vonVolker Ufertinger
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Ein Sondengeher hat kürzlich in Eurasburg eine Münze von großem historischen Wert gefunden - und in der Gemeinde abgegeben. 

Es war der Georgitag 1904, als die Eurasburger Brauereigeschichte zu Ende ging. Die Eigentümerin des Schlosses, Maria Gräfin Tattenbach, beendete das Kapitel nach mehr als fünf Jahrhunderten. Jetzt ist ein unschätzbares Relikt aus jener Zeit aufgetaucht: eine Biermünze. Damit konnte man in der Schlossbrauerei oder in einer der damit verbundenen Gaststätten eine Halbe kaufen. Gefunden wurde das aus Blech und Kupfer bestehende Stück von 21 Millimetern Durchmesser von einem Sondengeher, der es in der Gemeinde vorbeibrachte. Bürgermeister Moritz Sappl freut sich riesig: „Das ist das erste handfeste Trumm zum Thema Schlossbrauerei“, erzählt er. Bislang gab es nur Bilder und Zeichnungen. „Der immaterielle, historische Wert ist unschätzbar.“

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