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Respekt vor so viel Engagement: Kreisbrandinspektor Christian Sydoriak (li.) und Kommandant Moritz Sappl (re.) und Vorstand Alois Puffer (2. v. re.) zeichneten aus (hinten, v. li.) Oberlöschmeister Wolfgang Leicht, Bernd Möller (40 Jahre Mitglied), Georg Dürr (40), Alois Puffer sen. (60), Leonhard Fichtner (60), (vorne v. li.) die Feuerwehrmänner Michael Frech jun. und Benedikt Puffer sowie die Hauptfeuerwehrmänner Bernhard Bromberger und Martin Hamatschek. (Klick für großes Foto)

Sturmtief Niklas bleibt unvergesslich

Beuerberger Feuerwehr zieht Jahresbilanz

Beuerberg - Die Beuerberger Feuerwehr hat 2015 sämtliche Bewährungsproben bestanden - auch einen Kommandantenwechsel. Ein Ereignis bleibt den Kameraden besonders in Erinnerung.

Auf seine Kameraden kann sich Kommandant Moritz Sappl verlassen. 133 Mal wurde die Freiwillige Feuerwehr Beuerberg im vergangenen Jahr alarmiert. „Und zwar des Öfteren zu kritischen Zeiten, an Werktagen, innerhalb der normalen Arbeit“, erklärte er in der Jahresversammlung, die kürzlich im Gasthaus zur Mühle stattfand. Dennoch: „Unsere Feuerwehr konnte jedes Mal die erforderlichen Einsatzkräfte stellen.“ Zu Buche schlugen im vergangenen Jahr unter anderem zehn Brände, 38 Technische Hilfsleistungen und 77 First Responder-Alarmierungen.

Sturmtief Niklas bleibt unvergesslich

Ein Einsatz des vergangenen Jahres blieb dem Kommandanten, zugleich Eurasburger Bürgermeister, besonders stark in Erinnerung. „Als Sturmtief Niklas im Landkreis wütete, wurde die Beuerberger Wehr zu einem Zimmerei-Brand nach Königsdorf Wiesen gerufen“, erinnerte er sich. Der Löschzug kam bei einem mehrere hundert Meter entfernten Hof zu Einsatz, den die Wehrler vor dem Feuer schützen sollten, das vom Wind massiv angefacht wurde. Den alarmierten Beuerberger gelang es, den Hof vor den Flammen retten. Ein Stadel in unmittelbarer Nähe hingegen fing Feuer und brannte komplett nieder.

Noch während dieses Einsatzes wurde den Beuerbergern der Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens in Hohenleiten gemeldet. „Der stellte sich nur als Misthaufenbrand heraus, der gottlob rechtzeitig entdeckt worden war“, berichtete Sappl.

Die Löschung der beiden Brände gestaltete sich wegen des Sturms schwierig: An mehreren Stellen waren Bäume umgestürzt, weshalb die Stromversorgung unterbrochen wurde. In einigen Zeitabschnitten konnte die Wehr nur noch auf eine begrenzte Menge Wasser zurückgreifen, da die Förderpumpen durch die fehlende Stromversorgung nicht arbeiten konnten.

Voriges Jahr gab es einen Kommandantenwechsel

Sappl ist erst seit einigen Monaten der Kopf der Beuerberger Feuerwehr. Im vergangenen Jahr war der vorherige Kommandant Peter Günther aus persönlichen Gründen zurück getreten. Sappl zollte seinem Vorgänger Respekt: „Ich möchte mich im Namen der Feuerwehr für über drei Jahre Amtszeit als Kommandant, zwei Perioden als Stellvertreter und insgesamt 28 Jahre im aktiven Feuerwehrdienst bedanken.“

Dass die Mannschaft trotz der Umstellung einwandfrei funktionierte, führte Sappl auf den Mannschaftsgeist zurück: „Gerade in solchen Momenten zeigen sich der Zusammenhalt und das gegenseitige Vertrauen.“

Zum Abschluss der Versammlung wurden langjährige Ehrenamtliche geehrt. Thomas Zitterbart und Johann Ertl sind seit 30, Georg Dürr und Bernd Möller seit 40 Jahren im aktiven Dienst. Außerdem erhielten Alois Puffer, Leonhard Fichtner und Jakob Stückl eine Auszeichnung für ihre 60-jährige Vereinszugehörigkeit.

dst

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