Ein Blick aus der Vogelperspektive auf das Kloster Beuerberg.
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Ein Blick aus der Vogelperspektive: Das Kloster Beuerberg soll bis 2030 in mehreren Abschnitten umgebaut werden.

Gemeinderat stimmt weiterer Umgestaltung zu

Noch mehr Leben in Beuerberg: Umbau des Klosters bis 2030

  • vonRudi Stallein
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Das ehemalige Salesianerinnen-Kloster in Beuerberg kann weiter umgestaltet werden. Der Gemeinderat stimmte dem Umbau zu.

Beuerberg – Seit die Erzdiözese München und Freising im Frühjahr 2016 die erste Ausstellung im Kloster Beuerberg eröffnete, herrscht wieder Leben in dem von den Salesianerinnen verlassenen Ort. Mit dem Umbau des Josefstrakts, in dem ein Beherbergungsbetrieb, ein Café und eine Art Dorfladen entstehen, die im Frühjahr 2023 eröffnet werden sollen, wandte sich das einst für die Öffentlichkeit nicht zugängliche Kloster endgültig dem Dorf zu.

Nun hat der Eurasburger Gemeinderat grünes Licht gegeben für den nächsten Schritt, hin zu einem Kultur- und Seminarzentrum. Einstimmig bewilligte das Gremium den entsprechenden Bauantrag der Erzdiözese für die Nachfolgenutzung.

Nachdem im Januar 2020 bereits die Baugenehmigung für den dauerhaften Betrieb der Ausstellung inklusive dem Restaurant Klosterküche erteilt worden war, steht jetzt auch dem geplanten Umbau der oberen beiden Stockwerke über dem Ausstellungsbereich nichts mehr im Wege. Der Rokoko-Festsaal im zweiten Stock über dem Pfortentrakt soll restauriert und künftig für Konzerte ebenso wie für standesamtliche Trauungen genutzt werden können.

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Außerdem werden Seminarräume geschaffen und ehemalige Schwesternzellen in der ersten Etage zu Mitarbeiterwohnungen umgestaltet. „Der gesamte Umbau wird bis 2030 in mehreren Abschnitten vollzogen“, erläuterte Bürgermeister Moritz Sappl. Er zeigte sich sehr zufrieden über die Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen der Kirche. „Es ist ein Dialog auf Augenhöhe – nur so funktioniert’s“, sagte er. Das von Museumsdirektor Dr. Christoph Kürzeder und dem Architekturbüro Dorn vorgelegte Gesamtkonzept sei ein „klares Bekenntnis zur weiteren Entwicklung des Klosters Beuerberg“.  

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