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Applaus, Applaus: Viel Beifall erhielt die Eu rasburger Blaskapelle für ihr diesjähriges Osterkonzert. 

Vom Landler bis zum Rocksong

Osterkonzert: Eurasburger Musikanten können auch Queen

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Die Blaskapelle Eurasburg gibt anspruchsvolles Osterkonzert. Das Publikum ist begeistert und fordert drei Zugaben.

Eurasburg – Was für ein Konzert: Erst nach drei Zugaben durfte die Eurasburger Blaskapelle die Bühne verlassen. Ein Jahr hatten sich die 35 Musikanten auf ihr traditionelles Osterkonzert vorbereitet. Dirigent Alfred Menzinger hatte wieder anspruchsvolle Stücke ausgesucht, die die Kapelle in der ausverkauften Eurasburger Turnhalle präsentierte.

Eröffnet wurde das Konzert mit dem Marsch „Das lustige München“ aus der Feder des ehemaligen langjährigen Kapellenmitglieds Andreas Wagner, der selbst im Publikum saß. Neben traditionellen Stücken von Karl Edelmann waren die Höhepunkte des ersten Teils die Ouvertüre „Leichte Kavallerie“ von Franz von Suppé und der Sonnenaufgang aus Richard Strauss’ „Also sprach Zarathustra“ sowie der „Kaiserin Sissi-Marsch“ von Timo Dellweg mit seinem melodiösen Trio. Die Musikanten waren hoch konzentriert und verstanden es, unter dem Dirigat Menzingers Dynamik- und Tempowechsel umzusetzen. Die Kapelle hatte eine sehr saubere Intonation. Vor der Pause spielten die Jungmusikanten unter der Leitung von Simon Zehentbauer auf. Drei Stücke gaben die Mädchen und Buben zum Besten und erhielten vom Publikum anerkennenden Beifall.

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Der zweite, schwungvollere Teil des Konzerts wurde mit dem zu Unrecht nicht ganz so bekannten Marsch „Hands across the Sea“ des amerikanischen Marschkönigs John Philip Sousa eingeleitet. Anschließend wagten sich die Musikanten an „Bohemian Rhapsody“ in einem Arrangement von Philip Sparke. Mit großer Begeisterung spielten sie den Rocksong, den Queen-Frontmann Freddie Mercury im Jahr 1975 geschrieben hatte. Der Funke sprang auf das Publikum über, sodass übermotivierte kleine Wackler nicht weiter ins Gewicht fielen.

Warum‘s in Eurasburg jetzt heißt: Wachsam sein!

Nach der Ehrung von Mitgliedern, die Matthäus Hammerl vom Musikbund Ober- und Niederbayern vornahm, folgten mit „A Stroll in the Park“ und Leonard Bernsteins „Wrong Note Rag“ zwei herausragende Stücke. Nach einer Ballade und einem Walzer klang das Osterkonzert mit einer Polka beschwingt aus. 

nej

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