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Sport wird in Eurasburg groß geschrieben. Jetzt hat man sich auf einer eintägigen Klausur auf das weitere Vorgehen bei den Sportanlagen geeinigt. 

Ergebnis einer Klausurtagung

Sportanlagen kommen nach Eurasburg

In einer Klausurtagung hat man sich geeinigt: Langfristig sollen sämtliche Sportanlagen in Eurasburg konzentriert werden. Bis dahin hat es aber noch Zeit. Vor 2021 wird die Gemeinde nicht investieren. 

Eurasburg – Die Sportanlagen in Eurasburg und Beuerberg sind teilweise nicht mehr ganz zeitgemäß. Deshalb haben die Verantwortlichen des Sportvereins Eurasburg-Beuerberg wie berichtet voriges Jahr eine Vision entwickelt, wie sie sich ihre Sportstätten in der Zukunft erträumen.

Womöglich hat die gute wirtschaftliche Situation der Gemeinde, die derzeit rund fünf Millionen Euro auf der hohen Kante hat, die Kreativität beflügelt. Doch die Fußballfelder und Sporthallen sind nur eines von mehreren Großprojekten, die in nächster Zeit auf der Agenda stehen. Nun kommt Bewegung in die Sache.

Am 6. Mai haben sich elf Gemeinderäte und 20 Ausschussmitglieder des Sportvereins getroffen und im Rahmen einer eintägigen Klausur das weitere Vorgehen in Sachen Sportzentrum festgelegt.

„Es besteht Einigkeit darüber, die Freiflächen mittel- bis langfristig in Eurasburg zu konzentrieren. Der Fußballplatz in Sterz würde dann aufgelöst“, sagte Bürgermeister Moritz Sappl, der in seinem Rechenschaftsbericht in der Bürgerversammlung am vorigen Dienstagabend den Stand der Dinge vortrug. Als notwendig erachte man zwei Rasenplätze und einen Kunstrasen sowie vier Mannschaftskabinen, zwei Schiedsrichterkabinen und entsprechende Sanitärräume. Ferner würden zwei Hallen als erforderlich betrachtet.

Die relativ neue Halle in Beuerberg bleibt erhalten

Die Halle in Beuerberg solle erhalten bleiben. In Eurasburg eine neue Einfachhalle geschaffen werden, die in zwei Einheiten geteilt werden kann. „Es besteht auch Einigkeit darüber, dass es nur eine kombinierte Halle für Sport und Kultur geben kann“, so Sappl weiter. „Das bedeutet: Es wird auch in Zukunft nur eine Halle in Eurasburg geben.“

Als mögliche Standorte seien die Ortsmitte oder das Sportgelände denkbar. Vorausgesetzt die Kosten, beziehungsweise deren Finanzierung werden vorher geklärt, soll durch eine Machbarkeitsstudie geprüft werden, wie die beiden Varianten umgesetzt werden könnten. Der Verein müsse zudem klären, ob er sich vorstellen kann, den Kunstrasen losgelöst von der Hallenentwicklung zu sehen und die Freianlagen schrittweise umzusetzen. Eine zeitliche Perspektive zu erörtern, sei Aufgabe der Gemeinde und solle bis Ende 2018 erfolgen. „Bis 2020 sind die Finanz- und auch die Verwaltungskapazität der Gemeinde gebunden“, sagte der Bürgermeister. „Das bedeutet, vor 2021 ist mit keinem relevanten investiven Engagement der Gemeinde im Bereich Sportanlagen zu rechnen.“

Grundsätzlich wertete der Eurasburger Rathauschef das Ergebnis der Klausurtagung als erfolgreich. Sappl machte aber auch klar: „Der Wunsch der Vorstandschaft des SV Eurasburg-Beuerberg, sich um eine attraktive Sportstätte für die Enkel zu kümmern, wird in Erfüllung gehen – aber sicher noch mehrere Legislaturperioden sowohl im Gemeinderat als auch im Sportverein benötigen.“ Rudi Stallein 

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