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Letzte Ruhestätte: Die Friedhofsgebühren in Eurasburg werden erhöht. Ab 1. Januar kostet ein Einzelgrab 25 Euro jährlich, ein Doppelgrab 40 Euro. 

Anpassung an die Gebühren in anderen Kommunen

Sterben wird teurer

Eurasburg - Zum 1. Januar erhöht die Gemeinde Eurasburg die Friedhofsgebühren. Nach Fertigstellung des neuen Friedhofs wird wohl eine weitere Anpassung notwendig sein.

In der Grabplatzgebührenskala der Gemeinden des Nordlandkreises liegt Eurasburg derzeit am unteren Ende. Das soll sich mit Beginn des kommenden Jahres ändern. Der Gemeinderat beschloss einstimmig, die Gebühren zu erhöhen und stärker an die umliegenden Gemeinden anzupassen. Derzeit werden für ein Einzelgrab auf dem gemeindlichen Friedhof im Ortsteil Berg 17 Euro fällig, ein Doppelgrab kostet 31, ein Urnengrab neun Euro im Jahr. Im Vergleich: Icking verlangt für Einzel- und Urnengräber je 20 und für ein Doppelgrab 40 Euro. In Egling stehen 30, 40 und 25 Euro in der Gebührenliste.

Eine Kostendeckung wird damit noch immer nicht erreicht 

Die Eurasburger Gemeinderäte stimmten dem neuen Vorschlag von Kämmerer Markus Gerold zu: Somit betragen die Gebühren ab 1. Januar 2017 jährlich 25 Euro für ein einzelnes und 40 Euro für ein Doppelgrab. Die Gebühr für ein Urnengrab erhöht sich auf 15 Euro. Die Gemeinde verbucht dadurch Mehreinnahmen in Höhe von rund 1400 Euro. Dieses Jahr beliefen sich die Einnahmen aus den Grabplatzgebühren auf 4235 Euro. Eine Kostendeckung werde damit jedoch noch immer nicht erreicht, so Gerold. Im Jahr 2014 musste die Gemeinde 6214 Euro zuschießen, voriges Jahr betrug das Minus sogar mehr als 8000 Euro. Hauptsächlich, weil mit dem Rasenmähen eine Fremdfirma beauftragt werden musste. „Eine Wirtschaftlichkeitsberechnung ist bei einem Friedhof immer eine schwierige Sache“, sagte Bürgermeister Moritz Sappl . Er betonte, dass „nach Fertigstellung des neuen Friedhofteils in Berg eine neue Anpassung der Gebühren zwingend erforderlich“ sei. Rudi Stallein

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