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Die neu gewählte Führungsriege: (hinten v. li.) Bürgermeister Moritz Sappl, 2. Kommandantin Katarina Sultzer, 1. Kommandant Hans Rammelmaier, 1.Vorsitzender Markus Steffan, 2. Vorsitzender Alfred Hitthaler, Kreisbrandmeister Georg Dürr und Kreisbrandrat Karl Murböck sowie (vorne v. li.) Schriftführer Robert Kramer, 1. Kassier Thomas Tschichoflos, 2. Kassier Dirk Winterhalter, Vertrauensmann Andi Bauer und Beisitzer Christoph Wagner. 

Freiwillige Feuerwehr Eurasburg 

Zwei neue Kommandanten und ein paar kritische Worte

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Einen Rückblick auf das vergangene Jahr hat Kommandant Dirk Winterhalter bei der Versammlung der Feuerwehr gegeben. Fehlalarme hielten die EHrenamtlichen auf Trab.

Eurasburg– Mit einer neuen Führungsmannschaft startet die Freiwillige Feuerwehr Eurasburg ins Jahr 2018. Am Ende seines Jahresberichts hatte Kommandant Dirk Winterhalter angekündigt, dass sowohl er als auch sein Stellvertreter Alfred Hitthaler bei der Neuwahl nicht wieder kandidieren würden. Wenig später wählten die 39 stimmberechtigten Mitglieder im Landgasthof Berg einstimmig Hans Rammelmaier zum Nachfolger Winterhalters, die Position des Zweiten Kommandanten bekleidet künftig Katarina Sultzer. Auch der Vorstand des Vereins wurde neu gewählt.

In seinem Jahresbericht hatte der scheidende Kommandant viel Positives zu vermelden, fand aber auch kritische Worte. Insgesamt 34 Mal rückte die Eurasburger Feuerwehr 2017 aus. Das sind 30 Prozent mehr Einsätze als im Jahr zuvor. Die Einsatzmeldungen reichten von „Lkw im Graben“ über „Wohnungsöffnung akut“ und „Kleintransporter überschlagen“ bis zu „Rauchentwicklung in Waldlichtung“. Für Unmut sorgten erneut einige Fehlalarme in einem Eurasburger Betrieb. „Die hielten uns auch dieses Jahr wieder auf Trab“, sagte Winterhalter. „Es gab jedoch auch einen echten Brandalarm dort“, berichtete der Kommandant und appellierte deshalb an seine Kameraden, „kommende Sirenenalarmierungen nicht schon im Vorhinein als Fehlalarm zu bewerten“.

Umbau des Gerätehauses geht schleppend voran

Ebenfalls für Unmut sorgte der „sehr schleppende“ Umbau des Gerätehauses. „Die eingeschränkte Nutzung stellt ein Hindernis für den Übungsdienst dar. Auch die Pflege der Kameradschaft ist aufgrund der ungemütlichen Räumlichkeiten nicht ganz einfach“, sagte Winterhalter. Bürgermeister Moritz Sappl zeigte sich in seinem Grußwort zuversichtlich, dass der Umbau in diesem Jahr abgeschlossen werden kann.

Aktuell umfasst die Mannschaft 50 Mitglieder, darunter acht Frauen sowie sieben Jugendliche. Mit der Entwicklung der Jugendfeuerwehr zeigte sich Winterhalter sehr zufrieden: „Das neue Team der Jugendwarte, Steffi Haberl und Johannes Mährlein, hat sich außerordentlich bewährt.“

Zwölf Übungen absolvierte die aktive Mannschaft 2017, wobei eine Gemeinschaftsübung mit dem Schwerpunkt Atemschutzsammelstelle an einem Abbruchhaus am Maibaum herausragte. Die von Winterhalter initiierte Idee einer Sammelschutzstelle sei ein Beispiel für die „Innovationskraft“ des scheidenden Kommandanten, lobte Kreisbrandmeister Georg Dürr, der Winterhalter gemeinsam mit Kreisbrandrat Karl Murböck eine Urkunde für 25 Jahre Dienstzeit bei der Feuerwehr überreichte. Für zehn Jahre Dienstzeit ehrte die Landkreisführung Johannes Mährlein. Josef Pfatrisch wurde für seine 15-jährige Tätigkeit als Schiedsrichter geehrt.

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