Ex-1860-Präsident Dieter Schneider gestorben

Ex-1860-Präsident Dieter Schneider gestorben
Freuen sich über den bewilligten Förderantrag: Bürgermeisterin Cornelia Irmer mit Rudi Mühlhans (li.) und Michael Müller vom Trägerverein Jugendarbeit Geretsried. Foto: red

150 000 Euro für Integrationsprojekt

Geretsried - Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge fördert das Projekt „Integration aktiv in Geretsried - gemeinsam geht’s besser!“, das im Stadtteil Stein umgesetzt werden soll, mit 150 000 Euro.

In einem Pressegespräch im Rathaus verkündete Bürgermeisterin Cornelia Irmer die frohe Botschaft. Mit ihr freuten sich vom Trägerverein Jugendarbeit Geretsried der Vorsitzende Michael Müller und der Geschäftsführer Rudi Mühlhans. Gemeinsam mit der Stadt Geretsried, der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland sowie den Beratungsdiensten der Arbeiterwohlfahrt (AWO) München haben die Verantwortlichen des Trägervereins das Konzept für das Integrationsprojekt ausgearbeitet und ins Rennen um die Förderung geschickt. Den Anstoß dazu hatte Klaus Settele gegeben, ehemaliger Leiter des Ein-Stein.

Die Ziele des Projekts sind klar formuliert: Ein Netzwerk „Integration“ soll geschaffen und das Selbstbewusstsein der in Stein lebenden Menschen gestärkt werden. Es soll das Miteinander in dem Stadtteil gefördert werden sowie das bürgerschaftliche Engagement. Auch die Erreichbarkeit durch Institutionen will man verbessern. Im Fokus stehen dabei vor allem junge Familien, aber auch Jugendliche und junge Erwachsene. Sie alle sollen sich aktiv einbringen und Wünsche sowie Ideen äußern.

Das geht natürlich nicht ohne Unterstützung. Deswegen sucht der Trägerverein für die Dauer des Projekt, das am 1. September startet und bis zum 31. August 2015 läuft, eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter mit Erfahrung in Integrations- und Gemeinwesenarbeit in Teilzeit. Diese Fachkraft soll den Menschen vor Ort helfen, „ihr Leben und ihren Stadtteil noch mehr in die Hand zu nehmen, als sie es bisher ohnehin schon machen“. Kenntnisse der russischen Sprache seien von Vorteil, so Mühlhans. Zudem wäre es hilfreich, wenn sich für die Aufgabe jemand finden ließe, der sich in Geretsried und speziell in Stein bereits auskennt. Das würde die Einarbeitungszeit verkürzen.

(njd)

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