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Wird asphaltiert, nicht gepflastert: der 1300 Quadratmeter große Bus-Wendeplatz wird für 126 000 Euro versiegelt.

Buswendeplatz: Ex-Grünen-Rat lässt nicht locker

Beuerberg – Franz Epp konnte es nicht lassen. Bei der jüngsten Gemeinderatssitzung kritisierte er erneut die Versiegelung des rund 1300 Quadratmeter großen Buswendeplatzes, der für 126 000 Euro asphaltiert wird.

Der Beschluss dazu steht seit Juli. Seitdem lässt der ehemalige Grünen-Mandatsträger das Thema nicht ruhen (wir berichteten).

In der Bürgerfrageviertelstunde wollte er noch einmal wissen, ob die Kanalisation für das künftig vom Buswendeplatz eingeleitete Schmutzwasser überhaupt noch ausreichend sei. „Brauchen wir eine Erweiterung des Kanals ?“, wollte er wissen. Bürgermeister Moritz Sappl wiederholte, dass die Versickerung auf dem Areal nicht möglich und deswegen die Einleitung in die Kanalisation unabdingbar sei. „Die Kanäle sind so, dass keine Probleme zu erwarten sind“, sagte er. Wenn es geregnet habe, könne man sich derzeit davon überzeugen, dass das Wasser nicht versickere.

Epp ließ nicht locker. Ob die Erschließungskosten der Fläche in die veranschlagten 126 000 Euro einberechnet worden seien? Bauamtsleiter Günther Eidenschink erklärte, dass dies bei Straßenbau-Maßnahmen bislang nie der Fall gewesen sei.

Doch damit nicht genug. Epp betonte erneut, man hätte die von ihm seit jeher geforderte Pflasterung des Platzes eingehender prüfen müssen. Er hielt weiterhin daran fest, dass diese Variante möglicherweise günstiger geworden wäre. „Das Pflaster ist nur in Deiner Rechnung billiger. Du hast den Unterbau nicht mitgerechnet. Letztlich würde die Pflasterung teurer werden“, sagte der Rathauschef und wurde schließlich laut, als er Epp dazu aufforderte, den vom Gemeinderat einstimmig gefassten Beschluss zur Asphaltierung endlich zu akzeptieren. Auch müssten die von den Fachleuten gemachten Aussage anerkannt werden. „Wenn ich meine, ich bin krank und der erste Doktor findet nichts, kann ich natürlich so lange weiter zum Arzt rennen, bis irgendeiner was findet“, so Sappl. Epp erklärte daraufhin, dass er „keine Akzeptanzprobleme“ hätte, wenn die Pflaster-Variante vorab geprüft worden wäre. Daraufhin betonte Sappl, dass dies durchaus geschehen sei. Außerdem seien die Daten aufgearbeitet und die Räte vor der Abstimmung informiert worden. (njd)

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