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Ein Board unter den Füßen, eins unter dem Arm: Noah Schmitt stand für ein Fotoshooting Modell, das die geplante Surfwelle bewerben soll. Als Kulisse dienten die Innenstadt, die Floßanlegestelle in Weidach und die alte Floßlände

Surfwelle

Fotoshooting für Frageaktion

Wolfratshausen - Nach der Ebbe kommt die Flut: Dieser Spruch trifft auch auf die Surfwelle Wolfratshausen zu. Nachdem es ruhig geworden war um das Projekt, geben die Initiatoren jetzt wieder Vollgas. Als nächstes planen sie eine Umfrageaktion.

Noah Schmitt steht gekonnt auf seinem Skateboard. Der junge Mann trägt ein graues Tanktop, dunkle Surfer-Shorts, auf der Nase eine Sonnenbrille und auf dem Kopf ein Cap. Mit seinem blauem Surfboard unter dem Arm brettert der 18-Jährige durch die Wolf-ratshauser Innenstadt – als wär es das normalste der Welt. Tatsächlich handelt es sich bei der Szene jedoch um ein Motiv für eine Werbeaktion zugunsten der geplanten Surfwelle unterhalb der Weidachmühle (wir berichteten). Die Initiatoren des Projekts, Steffi und Marcus Kastner, könnten sich an dieses Bild gewöhnen. Die Wolfratshauser auch? Das wollen die beiden Waldramer zusammen mit Tourismusmanagerin Gisela Gleißl jetzt in einer Umfrage herausfinden. „Sie soll in zwei bis drei Wochen auf unserer gerade entstehenden Website freigeschaltet werden“, berichtet Steffi Kastner. Ziel der Frageaktion ist, zusammen mit der Stadt zu erörtern, wie groß das grundsätzliche Interesse an einer Surfwelle in Wolfratshausen ist und wie häufig diese voraussichtlich genutzt werden wird. Außerdem soll das Projekt auch der außerhalb von Facebook im Ort und in der nächsten Umgebung publik gemacht werden. Die Umfrage wird dagegen nur online verfügbar sein. „Eine Umfrage mit Papierbögen ist für uns vom Aufwand her – insbesondere bezüglich der Auswertung – zeitlich nicht zu stemmen“, erklärt Kastner. Beworben werden soll die Umfrage mit den Fotos, die jetzt in Wolfratshausen entstanden sind. Als Kulisse dienten neben dem Markt charakteristische Punkte wie die Floßanlegestelle in Weidach (nahe des Orts, an dem die Surfwelle vorgesehen ist) sowie die alte Floßlände. Als Fotografen konnten Kastners Jens Schumann gewinnen. „Er unterstützt unser Projekt seit einigen Monaten aktiv und mit großer Begeisterung.“ Schumann hat auch an der Entwicklung des offiziellen Logos mitgearbeitet, das seit Kurzem auf Facebook („Surfen in Wolfratshausen“) zu sehen ist und auch ein Surfbrett ziert, das ihnen die Münchner Surfboard-Marke „PT“ gesponsert hat. Das Board soll das Team auf dessen Promo-Tour begleiten. „Und die Welle soll mit diesem Board eingeweiht werden.“ Für die Fotos standen Freunde der Kastners und Jugendliche aus Wolfratshausen und der Umgebung Modell, „die wie wir davon träumen, eines Tages in Wolfratshausen surfen zu können. Sie haben alle mit viel Freude und Spaß mitgemacht – unentgeltlich.“ Die Ergebnisse werden in Kürze auf Plakaten und Postkarten zu sehen sein, die wiederum auf die geplante Umfrage hinweisen. Das Werbematerial wird dann in und um Wolfratshausen verteilt. Steffi Kastner kann es kaum erwarten: „Die Bilder sind wirklich cool geworden.“ cap

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