Fragebogenaktion soll Licht ins Dunkel bringen

- Sozialstammtisch: Kleinkinderbetreuung und zu wenig Kindergartenplätze

"Bevor wir eine Gruppe für Kleinkindbetreuung ins Leben rufen, müssen wir wissen, wie viel Bedarf besteht", erklärte Wolfgang Lorz, FW-Stadtrat und Sozialreferent, in den Ratsstuben. Seit 2001 seien mehr als 600 Geburten verzeichnet worden. "Eltern haben bei uns angefragt, ob eine Tagesbetreuung für Kinder im Alter von sechs Monaten bis drei Jahren vorhanden ist", berichtete Lorz. Gerade berufstätige Eltern hätten keine Möglichkeit, ihre Sprösslinge, die das Kindergartenalter noch nicht erreicht haben, ganz- oder halbtags betreuen zu lassen. Bei der Fragebogenaktion sei die Meinung möglichst vieler Betroffener gefragt: "Die Fragen werden an zirka 600 Eltern von Kleinstkindern verschickt", so Lorz. Zudem sollen die Bögen bei Frauenärzten, Hebammen und in Kindergärten ausliegen. Ermittelt werden soll die Beschäftigungssituation, gewünschte Betreuungszeiten sowie die Anzahl der zu betreuenden Kleinen. Weiterhin soll herausgefunden werden, ob und in welcher Höhe Eltern bereit wären, für den Service zu bezahlen. "Alleinerziehende möchten wir unterstützen", sagte Lorz. Auch die Frage, ob Eltern die Betreuung einer Gruppe selbst übernehmen würden, soll geklärt werden.<P>Anni Schadt, Leiterin des Caritas-Kindergartens Arche Noah, sprach das Thema Kindergartenplätze an. Sie befürchtet aufgrund der vielen Anmeldungen einen Engpass. Nun soll über eine Umverteilung der Kinder auf alle Kindergärten diskutiert werden. Eine Lösung könnte auch eine Notgruppe sein. jup<P>

Auch interessant

Kommentare