Freundschaft unter dem Banner der Europäischen Union

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Geretsried &#8211; Ein vereinigtes Europa kann nicht allein durch verklausulierte Verträge zwischen Staatsmännern entstehen. Ein vereintes Europa, so waren sich Gastgeber und Gäste am Samstagmorgen einig, das muss gelebt werden. &#8222;In diesen Tagen wollen wir zeigen, dass der Zusammenhalt und die Kommunikation zwischen den Menschen aus unterschiedlichen Ländern etwas Wunderbares ist&#8220;, sagte Bürgermeisterin Cornelia Irmer, als sie die Besucher aus der Partnerstadt Chamalières und den Freundschaftsgemeinden Nickelsdorf, Pusztavám und Eidsvoll begrüßte. Zur Besiegelung dieser Aussage bat sie die offizielen Vertreter der Delegationen anschließend in ihr Büro, damit sie sich ins Goldene Buch der Stadt eintragen. Der Bürgermeister von Chamalières, Louis Giscard d&#8217;Estaing, seine Amtskollegen aus Nickelsdorf und Pusztavám, Gerhard Zapfl und László Merkatz, und der ungarische Konsul Vince Szalay-Bobrovniczky kamen der Einladung gerne nach. Der Oberbürgermeister der Patenstadt Amberg, Wolfgang Dandorfer, unterschrieb aus terminlichen Gründen erst am Sonntag. <P>Man war sich also einig, die Freundschaften auch künftig im Zeichen der Union weiterpflegen zu wollen. Wo der gemeinsame Weg begonnen hat und wohin er führen könnte, erklärte der Bezirksvorsitzende der Europa Union Deutschland, Franz Hölzl. Er kommentierte die Ausstellung &#8222;Quo vadis Europa?&#8220;, die derzeit im Foyer des Rathauses zu sehen ist. <P>&#8222;Vor knapp 50 Jahren wurde mit dem Abschluss der römischen Verträge der Grundstein für den Verbund der Staaten gelegt&#8220;, sagte der Experte. Mit einem Lächeln in Richtung der Delegation aus Chamaliéres führte er dann aus: &#8222;Kernstück war damals die deutsch-französische Freundschaft. Ohne sie wäre das Europa von heute niemals entstanden.&#8220; <P>Das größte Abenteuer sei viel später die Osterweiterung im Jahr 2004 gewesen,durch die auch die Gäste aus dem ungarischen Pusztavám EU-Bürger wurden. Der Weg dahin &#8222;ist zwar richtig, aber sehr, sehr mühsam&#8220; gewesen, meinte Hölzl. Bis die Wellen, die dieser Schritt geschlagen hat, geglättet sein werden, werde wohl noch ziemlich viel Zeit vergehen, prognostizierte er. Über einen Beitritt von einigen ausgesuchten Ländern wie Bosnien oder Serbien, die &#8222;einfach auch dazu gehören&#8220;, wird man seiner Meinung nach erst nach einer großen Ruhepause verhandeln können. K ker <P>

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