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Die Stars des Films: (vorne v. li.) Jennifer , Maja, Claudio und Marc mit (hinten v. li.) Frank Götzelmann (Tyczka), Bürgermeister Michael Müller, Grundschullehrerin Heidi Dodenhöfft und Eduard Zauner (Bauer Kompressoren).

"Geretsried - das wirtschaftliche Zentrum im Oberland"

Ein Imagefilm und seine heimlichen Stars

Geretsried - In einem Imagefilm präsentiert sich die Stadt Geretsried als wirtschaftliches Zentrum im Oberland. Die heimlichen Stars aber sind Kinder.

„Hollywood lässt grüßen“: Mit diesen Worten kündigte Bürgermeister Michael Müller am Montagnachmittag den ersten Imagefilm für den Wirtschaftsstandort Geretsried an. Vor den Hauptdarstellern und der Presse präsentierten Müller und Wirtschaftsreferentin Annette Hilpert den siebenminütigen Streifen im Sitzungssaal.

Gezeigt werden darin exemplarisch fünf große Firmen, die für den Wirtschaftsstandort Geretsried stehen. Eine nette Idee ist, dass Erstklässler (inzwischen Zweitklässler) der Karl-Lederer-Grundschule die Unternehmen Rohi Stoffe, Bauer Kompressoren, Wenzel Meinl Instrumentenbau, Tyczka Totalgaz und Rudolf Chemie besuchen und vorstellen. Alle Schüler haben eine Verbindung zu diesen Unternehmen. Eltern, Verwandte oder Bekannte arbeiten dort. „Na ja, in einem Fall mussten wir ein bisschen schummeln“, gesteht Konrektorin Heidi Dodenhöft.

Die Dreharbeiten mit Markus Kleinhans und Elmar Voltz von der Tölzer Firma MEKKMovie begannen bereits im März vergangenen Jahres. Wie viel Mühe die Aufnahmen die kleinen Protagonisten, das Drehteam, die Lehrerin und die Helfer im Hintergrund kosteten, ist nicht zu sehen. Die Imagewerbung kommt locker und authentisch daher.

Der kleine Claudio etwa darf bei Rudolf Chemie, dem Arbeitgeber seines Papas, testen, wie dicht eine mit einer wasserabweisenden Schicht von Rudolf versehene Regenjacke hält. Dazu stellt sich Claudio lachend unter eine Gießkannen-Dusche – und bleibt trocken. Maja schaut ihrem Onkel, einem Instrumentenbauer bei Wenzel Meinl über die Schulter, und Jennifer lässt mit Tyczka-Gas gefüllte Luftballons in den Himmel steigen.

Bürgermeister Michael Müller spricht zum Schluss von seiner Stadt als „innovativem Wirtschaftsstandort vor den Toren Münchens“. Viele Erzeugnisse seien weltweit bekannt, ohne dass die Leute wüssten, dass sie in Geretsried hergestellt wurden, sagt er beim Pressetermin. So seien die Passagiersitze etlicher internationaler Fluglinien mit Rohi-Stoffen aus Geretsried überzogen. Man wolle mit dem Film keine Produktwerbung betreiben, betont der Rathauschef, sondern „Geretsried als Marke, als Wirtschaftsstandort positionieren“.

Der Imagefilm mit dem Titel „Geretsried – das wirtschaftliche Zentrum im Oberland“ kann ab sofort auf der Homepage der Stadt Geretsried (www.geretsried.de), deren Facebook-Seite und auf YouTube bewundert werden. Firmen erhalten auf Wunsch bei der Stadt auch eine DVD.

Tanja Lühr

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