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Antreiber: Coach Marco Stier gastiert mit dem BCF Wolfratshausen am Samstag beim TSV Rain. Er spricht von einer in Summe „sehr guten Vorbereitung“. 

Fussball: Bayernliga Süd

BCF trifft auf Rain: Ein Ziel, viele Baustellen

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Am Samstag, 4. März, trifft der BCF Wolfratshausen um 14 Uhr auf den TSV Rain. Wo steht das Team von Trainer Marco Stier aktuell?

Wolfratshausen – Die Anzahl ist unklar – und wird es mutmaßlich bis weit in den Mai hinein bleiben. Von den verbleibenden zwölf Bayernligas-Partien muss der BCF Wolfratshausen eine ganze Reihe gewinnen, um sich am 20. Mai in Landsberg wenigstens die Relegations-Teilnahme zu sichern. Von mindestens sechs Erfolgen kann man ausgehen. Exakt so viele hatten die Farcheter vor der Winterpause eingefahren – und trotzdem sind sie Schlusslicht. Nach einer äußerst intensiven Vorbereitung tritt die personell stark veränderte BCF-Elf übermorgen beim TSV Rain an. Wo steht das Team von Trainer Marco Stier aktuell?

Die maue Generalprobe gegen die DJK Waldram

Ein Spiel, das aufgrund seiner demotivierenden Folgen „letztlich schnell abzuhaken“ war. Coach Stier verzichtete auf eingehende Analysen. „Mit der Laufeinheit wusste jeder Bescheid“, merkt er lakonisch an. Zu Beginn der Woche war eine intensive Schulung angesagt: Verhalten der Viererkette, Arbeitsweise des zentralen Mittelfeldes. Vornehmlich das, was gegen den Kreisligisten kaum funktioniert hatte. Die Offensivkräfte müssen noch stärker verinnerlichen, dass die Abwehrarbeit bei ihnen anfängt. „Da muss mehr geholfen werden“, fordert der Trainer. Insgesamt aber, so Stier, sei es eine sehr gute Vorbereitung gewesen. Die Mannschaft sei körperlich fit. „Jetzt zählt nur noch das Spiel in Rain.“

Ein halbes Dutzend Neuzugänge im Winter

Der Kader gibt nun jede Menge Alternativen her, ist vornehmlich im Angriff „flexibler und stärker“ geworden, findet Stier. Er kann jetzt „frischen Wind von der Bank“ bringen. Die betreffenden Akteure können sämtliche Offensivpositionen nach Bedarf besetzen. Die hinzugeholte Routine sorgt zudem für mehr Ruhe im Spiel der Farcheter.

Der in der Vorrunde oft kriselnde Spielaufbau

Stier kann in diesem Punkt auf einige Experten zurückgreifen. Michael Marinkovic nähert sich ohne störende Verletzungen langsam einer guten Verfassung an: „Er ist bei 80 bis 90 Prozent und hilft uns enorm, wenn er fit ist“, legt der Coach große Hoffnungen in den Murnauer. Wilson Onyemaeke, der den Start der Vorbereitung verpasst hat, ist mit seiner Ballsicherheit ebenfalls eine Alternative für den Start. „Er hat alle Läufe nachgeholt“, versichert Stier. Der wiedergenesene Gregoire Diep ergänzt mit Ballfertigkeit und seiner Stärke bei Standards das spielerische Potenzial. Mike Ott dagegen zog sich gegen den MTV Berg einen Bänderriss zu. Er fällt wenigstens einen Monat aus.

Die Gewinner der Vorbereitung

Allen voran ist das der Youngster Sebastian Schnabel. „Er ist frech, geht mit Tempo ins Dribbling und hat den Drang zum Tor“, freut sich Stier über die positive Entwicklung des erst 18-jährigen Juniorenkickers aus Hessen. Viel Spaß werde dem Team überdies Hiroki Kotami bereiten, glaubt der Übungsleiter: „Er ist ballsicher in Bedrängnis, kann den tödlichen Pass spielen und ist trotz seiner geringen Körpergröße aggressiv.“

Wer hat es in die Stammelf geschafft ?

Stier grübelt noch über die Besetzung des zweiten Innenverteidigers. Lars Nummer gilt als gesetzt. Für die zweite Stelle werfen Musti Kantar, Enzo Potenza und Chafi Gobitake ihren Hut in den Ring. Auch Onur Misirlioglu möchte nicht nur für gute Laune sorgen – Entscheidung offen. „Vielleicht weiß ich es erst auf der Busfahrt nach Rain“, sagt Stier. Wegen der Verletzung von Ott ist zudem eine von zwei Sechser-Positionen frei. Links in der Viererkette ist das Rennen zwischen Andrej Skoro und Leon Brudy noch offen.

Wo liegen aktuell die größten Defizite ?

In erster Linie sorgt sich Stier um das Umschaltspiel nach hinten. „Da passen taktisches Verhalten und Verschieben noch nicht optimal.“ Überdies müssten seine Kicker bestimmte Spielsituationen gedanklich schneller erfassen. Ein massives Hindernis stellt auch die Belegung des Kunstrasens im Stadion dar. Nahezu immer musste sich die Bayernligatruppe den Platz mit anderen Teams teilen. „Auf einem halben Feld kannst du mit 27 Leuten wenig einstudieren“, gibt Stier zu bedenken. Darum werde man in den ersten Spielen zunächst über den Kampf kommen müssen. Die Feinheiten würden sukzessive folgen.

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