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Aneta Sablik, die Geltingerin schickt Grüße in ihre Wahlheimat.

DSDS-Halbfinalistin im Interview

Aneta: „Ganz Deutschland kennt mich, verrückt“

Köln/Gelting - Vor dem DSDS-Halbfinale spricht Aneta Sablik über ihre Facebook-Fans, ihre Gegner und über ihr Verhältnis zur Mama.

Am Samstag geht es für Aneta Sablik um alles. Die Geltingerin singt bei „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS) um den Einzug ins Finale. Unser Mitarbeiter Alessandro Capasso hat mit ihr gesprochen.

Aneta, Du bist in den Top 4. Hättest Du gedacht, dass Du so weit kommst? 

Nein, nie. Als ich in den Recall auf Kuba gekommen bin, war ich schon der glücklichste Mensch der Welt.

Bei Facebook hast Du über 360 000 Fans. Kannst Du Dir das erklären?  

Vor acht Monaten hatte ich keinen einzigen Fan. Jetzt kennt mich ganz Deutschland, verrückt. Vielleicht denken die Leute wegen meiner Aussprache: „Die ist aber süß und lustig.“ (lacht).

Wie schätzt Du Deine Chancen fürs Finale ein?  

Alle vier Kandidaten haben gleich gute Chancen. Meine Mitstreiter sind starke Persönlichkeiten, jeder hat etwas Spezielles in seiner Stimme.

Aber jetzt ist Dein Ehrgeiz schon geweckt, oder? 

Natürlich. Ich will ins Finale. Das ist mein Wunsch. Aber ich mache mir nicht all zu große Hoffnungen. Sonst bin ich nachher enttäuscht, wenn es nicht geklappt hat.

Was ist dann...?  

Dann freue ich mich auf zu Hause. Klar, werde ich traurig sein. Es ist der schlimmste Moment, wenn du auf der Bühne stehst und gesagt bekommst, dass du nicht weiter bist. Aber ich hoffe, DSDS war nicht meine letzte Station, sondern meine erste. Ich will, dass es für mich danach weitergeht mit der Musik.

Noch bist Du ja im Rennen um den Superstar-Titel – und in der letzten Live-Show hattest Du Besuch.  

Ja, von meinen Eltern. Bei meinem Auftritt war ich so nervös, dass ich meine Choreographie vergessen habe. Das waren einfach zu viele Gefühle an einem Tag (lacht).

Was haben Deine Eltern zu Dir gesagt?  

Mein Papa meinte, für ihn sei es nichts Neues, mich so zu sehen. Er sagte, er kennt mich nicht anders. Ich habe immer schon gesungen. Mit meiner Mutter habe ich mich ausgesprochen. Wir telefonieren jetzt wieder jeden Tag.

Werden die beiden morgen kommen?  

Mein Papa wird da sein. Meine Mutter leider nicht. Aber sie hat versprochen, wenn ich ins Finale einziehe, wird sie wieder dabei sein.

Die Challenge im Halbfinale ist „Inszeniere deinen Song“. Was singst Du?  

Mein Challenge-Song ist „Survivor“ von Destiny’s Child. Es wird eine Überraschung geben, eine Box-Einlage, das passt zum Lied. Und ich singe „Wake me up“ von Avicii als Ballade. Mit dem Song verbinde ich einen besonderen Moment. Ich habe ihn gehört, während ich vor neun Monaten meine DSDS-Anmeldung ausgefüllt habe.

Gibt’s noch etwas, was Du los werden möchtest?

Ich möchte unbedingt ganz Gelting, Geretsried und Wolfratshausen grüßen!

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