Herr über Hammer und Amboss: Schmied Rudi Werner zeigt den Besuchern von „Holzhauser stellen aus“, wie’s geht. Foto: njd

Ein ganzes Dorf ist auf den Beinen

Holzhausen - Zwei Tage lang zeigten Künstler und Handwerke das kreative Potenzial ihres Ortes - bei "Holzhauser stellen aus".

Die orangefarbenen Fahnen an den Fassaden der Ateliers und Werkstätten wiesen zwei Tage lang den Weg - von der Schneiderin zum Schmied, von der Töpferei zur Zimmerei. Handwerker, Kreative sowie Künstler luden zu „Holzhauser stellen aus“ ein. Hunderte Besucher staunten über die Vielfalt und das enorme Potenzial, das dieses Dorf zu bieten hat.

Auch Münsings Bürgermeister Michael Grasl ist immer wieder überrascht, was in dem kleinen Ortsteil Holzhausen an Kreativität so alles gebündelt ist. Er drehte am Sonntag seine Runde, beteiligte sich an einer Glücksrad-Verlosung und schaute anschließend bei Rudi und Christa Werner in der Schmiede vorbei, während Frau und Tochter bei der Schneiderin Daniela Braun deren jüngste Kreationen bestaunten.

Viel zu sehen gab’s auch beim Lichtkünstler Gregory Prade. Er ist einer derjenigen, die „Holzhauser stellen aus“ initiiert hat und nun bereits zum vierten Mal seine außergewöhnlichen zarten und poetischen Lichtobjekte präsentierte. „Ich genieße bei dieser Veranstaltung den Kontakt zu den Menschen und ihre Kommentare zu dem, was ich hier tue“, sagte Prade, der mit dem anfangs spärlichen, aber doch kontinuierlichen Besucherfluss und den vielen interessanten Gesprächen zufrieden war. Für ihn ist „Holzhauser stellen aus“ zweierlei: „Leidenschaft und Geschäft." (njd)

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