Auf eine bessere Chancenverwertung als zuletzt gegen Erding hofft Trainer Rudi Sternkopf bei seinen Stürmern wie Josef Reiter (Mi.) im Sonntags-Match beim alten Rivalen TSV Peißenberg. Foto: hans lippert
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Auf eine bessere Chancenverwertung als zuletzt gegen Erding hofft Trainer Rudi Sternkopf bei seinen Stürmern wie Josef Reiter (Mi.) im Sonntags-Match beim alten Rivalen TSV Peißenberg.

EISHOCKEY BAYERNLIGA

Gastgeber steht gegen River Rats unter Druck

  • Thomas Wenzel
    vonThomas Wenzel
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Nur ein Spiel absolvieren die River Rats an diesem Wochenende: Am Sonntag gastieren sie beim TSV Peißenberg. Trainer Rudi Sternkopf hat als Ziel ausgegeben: „Einen oder zwei Punkte mitnehmen.“

  • River Rats müssen in Zweikämpfen cleverer werden
  • 4:6-Niederlage im Testspiel gegen Peißenberg nach 3:0-Führung
  • In Peißenberg müssen die Geretsrieder auf Torhüter Davis Albanese verzichten

Geretsried – Ein eishockey-freier Freitagabend – das ist nicht gerade nach dem Geschmack von Rudi Sternkopf. „Eigentlich wäre es mir lieber gewesen, wir hätten wieder zwei Spiele am Wochenende“, sagt der Trainer des ESC Geretsried. „Mit nur einer Partie kommt man immer ein wenig aus dem Rhythmus.“ Doch es hilft nichts – mit den Vereinen, die nicht in die Oberliga aufsteigen wollten, den Klubs, die aufgrund der „Corona-Klausel“ nicht aus der Bayernliga absteigen mussten und den Nachrückern aus der Landesliga kommt man auf 15 Teilnehmer. Da muss an jedem Freitag und Sonntag eine Mannschaft pausieren.

Aber immerhin sind die River Rats jetzt im Rhythmus, was das Training betrifft. Nach der endlosen Odyssee haben sie jetzt ihre Kabine im Heinz-Schneider-Stadion bezogen und gehen dreimal pro Woche auf heimisches Eis. „Das ist schon viel wert“, betont Sternkopf. Mit den beiden ersten Auftritten in Ulm (6:1 gewonnen) und daheim gegen Erding (4:5 verloren) war der Trainer zufrieden: „Unsere Leistungen waren in beiden Begegnungen gut.“ Jetzt gelte es, ein paar Kleinigkeiten noch zu verbessern. „Wir müssen in den Zweikämpfen cleverer zu Werke gehen und unsere Torchancen besser nutzen“, betont Sternkopf.

Peißenberg noch ohne Kontingentspieler

Und dies am besten schon beim Gastspiel an diesem Sonntag um 17.30 Uhr beim TSV Peißenberg. Bereits vor drei Wochen war der ESC im Rahmen seiner Vorbereitung beim alten Rivalen zu Gast und hatte trotz einer 3:0-Führung am Ende mit 4:6 das Nachsehen. „Aber das wird dieses Mal ein ganz anderes Spiel“, ist sich der Geretsrieder Trainer sicher.

Immerhin lief es zum Start nicht ganz rund bei den Eishacklern: Das Team von Randy Neal, das bislang ohne Kontingentspieler antritt, verlor am Freitag in Buchloe mit 2:3 und behielt am Sonntag daheim gegen Kempten nur knapp mit 5:4 die Oberhand. „Auch wenn Peißenberg zu den Topteams der Bayernliga gehört, stehen sie sicherlich ein wenig unter Druck und sind womöglich etwas nervös“, hofft Sternkopf. Sein Ziel: „Einen oder vielleicht sogar zwei Punkte mitnehmen.“

Verzichten müssen die Geretsrieder weiterhin auf Torhüter David Albanese (Muskelverletzung am Bein) sowie auf Rechtsaußen Daniel Merl, der im ersten Heimspiel gegen Erding eine Spieldauer-Disziplinarstrafe kassierte und für eine Partie gesperrt wurde.

River Rats Geretsried

Morczinietz, J. May – Haloda, Gania, Fuchs, Englbrecht, Jorde, Tauber, Rieger, Merker – Horvath, Berger, Strobl, Harrer, B. May, M. Köhler, Hölzl, Reiter, Hochstraßer, Bursch. (tw)

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