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Gebetsraum für Muslime

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Osman Akkus
ist Vorsitzender dertürkisch-islamischenGemeinde. Foto: sh
Osman Akkus ist Vorsitzender dertürkisch-islamischenGemeinde. Foto: sh

Geretsried - In Geretsried gibt es seit Anfang des Jahres eine türkisch-islamische Gemeinde mit fast 120 Mitgliedern. Zuhause ist der Verein an der Elbestraße.

Das ehemalige Bürogebäude mit der Hausnummer 26 stand lange Zeit leer. Nun zeugen frisch gepflanzte Sträucher und Rosen von den neuen Mietern, die sich dort nach eigenen Angaben ein „Integrations- und Kulturzentrum“ eingerichtet haben. Vorsitzender der türkisch-islamischen Gemeinde ist Osman Akkus. Eigentlich wollte sich der Verein im Geltinger Gewerbegebiet ansiedeln. „Aber das war nicht zulässig“, berichtet der Wolfratshauser bei einem Ortstermin. Dann sei man eher zufällig auf das Gebäude an der Elbestraße gestoßen, merkt sein Vorstandskollege Habib Aktas an. Geretsried sei multikulturell, da passe man ganz gut hierher, meint Akkus. „Außerdem liegt es sehr zentral. Unsere knapp 120 Mitglieder kommen aus dem ganzen Umland.“

Erklärtes Ziel des Vereins ist es, Kinder und Jugendliche zu integrieren und ihnen eine gute Bildung sowie eine sinnvolle Freizeitgestaltung zu bieten. Es gibt Koran- und Musikunterricht, Basiswissen zum Islam, aber auch Nachhilfe in Deutsch. Auch der Öffentlichkeit will sich die türkisch-islamische Gemeinde vorstellen - spätestens am Tag der offenen Moschee am 3. Oktober. „Wir haben nichts zu verbergen“, sagt Osman Akkus. (nej)

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