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Eine starke Saison spielen die Geretsrieder Basketbal ler nach ihrem Aufstieg in die Bezirksklasse. Unser Foto zeigt dass erfolgreiche TuS-Team sowie Kinder der Aktiven: (v. li.) Stefan Martin, Robert Dühring, Christian Figur, Stephan Kissel, Blazenko Golemac, Adnan Ibricic, Maximilian Maurer, Damir Sinanovic und der verletzte Markus Ittner. 

Gegen den SC Vierkirchen

Ende gut, alles gut: Heimsieg für die Geretsrieder Basketballer

Gegen den Tabellenvierten SC Vierkirchen kamen die Geretsrieder Basketballer bei ihrem Heimspiel in Waldram nur schwer aus den Startlöchern. Aber dann drehte sich das Spiel. 

Geretsried –  Nach dem ersten Viertel lagen die Gastgeber sogar mit 13:27 in Rückstand und TuS-Spielertrainer Stephan Kissel haderte: „Wir waren in den ersten zehn Minuten fast gar nicht auf dem Feld.“ Doch am Ende hatte er wieder gut lachen, gewannen die Geretsrieder doch mit 82:75: „Zum Schluss haben wir das richtig gut gemacht.“

Hartes Stück Arbeit

Doch bis dahin war es ein hartes Stück Arbeit. Zwar kämpften sich die Gastgeber nach ihrem Rückstand wacker heran, aber Vierkirchen verteidigte hart und rettete eine Drei-Punkte-Führung (38:42) in die Halbzeit. „Wir haben viel zu wenig ausgeblockt und viel zu schnell abgeschlossen statt zu versuchen, über den Robert Spieler frei zu bekommen“, ärgerte sich Kissel. Denn sein Topscorer Robert Dühring band immer wieder mindestens zwei Verteidiger in der Defensive und schaffte so Freiräume für seine Kollegen.

Dühring: „Wir dürfen sie nicht wieder wegziehen lassen“

Zwar war der TuS optisch überlegen, aber es dauerte bis zur 26. Minute, ehe die Gastgeber das erste Mal in Führung gehen konnten: Max Maurer schloss einen Tempogegenstoß erfolgreich ab. Doch der SC konterte sofort und ging prompt wieder in Führung. „Wir dürfen sie nicht wieder wegziehen lassen“, appellierte Dühring in einer Auszeit an seine Mitspieler.

Konzentriert und ohne Hektik

Zum Beginn des finalen Abschnitts führte der Gastgeber mit 61:59. Der TuS baute zwar seine Führung weiter aus, aber Vierkirchen blieb in Schlagweite. Beim Stand von 68:63 für sein Team nahm Geretsrieds Coach eine Auszeit. „Nehmt endlich die Hektik raus. Wenn wir konzentriert weiterspielen, kann uns nichts mehr passieren“, beruhigte Kissel seine Mannschaft. Doch erst als Adnan Ibricic eineinhalb Minuten vor Spielende den Zehn-Punkte-Vorsprung perfekt machte (78:68), kehrte auf Seiten der Gastgeber Ruhe ein. Nach dem Schlusspfiff atmete Kissel erleichtert auf: „Das war eine härtere Partie als gegen den Tabellenführer Dachau.“ Trotz des neuerlichen Erfolgs glaubt der Coach nicht daran, dass die Geretsrieder noch Meister werden können: „Dachau hat nur eine Niederlage weniger, aber bereits zwei Spiel mehr absolviert. Die werden sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen lassen.“ 

Von Jan Regnet

TuS Geretsried/Herren

Dühring (38), Figur, Golemac (15), Ibricic (10), Martin (11), Maurer (2), Sinanovic (6), Kissel.

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