„Ein Gewinn für unsere Stadt“: Charlotte Knobloch (Mi.) eröffnete als Schirmherrin die Ausstellung „Wir lebten in einer Oase des Friedens“. Die Stadt steuert zu der gelungenen Veranstaltung 500 Euro bei. foto: archiv

Geldsegen für Vereine

Geretsried - Über sechs Zuschussanträge hatte der Ausschuss für Jugend, Senioren, Soziales, Kultur und Sport (Jusskus) am Dienstag zu entscheiden. In der Summe wurden 7870 Euro ausgeschüttet.

Schwer beeindruckt äußerten sich die Stadträte über die Eröffnung der Ausstellung „Wir lebten in einer Oase des Friedens“ über die jüdische Mädchenschule in Wolfratshausen, die noch bis zum 4. August im Kunstbunker am Isardamm läuft.

Für die Barlow-Widmann-Stiftung blieb unter dem Strich ein Minus von 1500 Euro, weshalb sie bei der Stadt einen Zuschussantrag gestellt hatte. Den von der Verwaltung vorgeschlagenen Betrag in Höhe von 300 Euro stockte der Ausschuss auf Anregung von Sonja Frank (Freie Wähler) auf 500 Euro auf.

Lobende Worte gab es auch für den Förderverein Geretsrieder Heimatmuseum. Er hatte am Wochenende mit einem Fackellauf und einer Podiumsdiskussion an die Olympischen Sommerspiele vor 40 Jahren in München erinnert. Leider kamen aufgrund des Regens weniger Besucher als erwartet, weshalb der Verein mit einem Minus von 2000 Euro rechnet. Man könne das Gesamtdefizit nicht ganz decken, sagte Bürgermeisterin Cornelia Irmer. 400 Euro aber bewilligte der Ausschuss als Zuschuss.

Die Nachbarschaftshilfe „Ich für Dich“ bat um finanzielle Unterstützung in Höhe von 10 000 Euro, um ihren steigenden Bedarf decken zu können. „Ich kann das nur befürworten“, meinte CSU-Stadträtin und Seniorenreferentin Sabine Gus-Mayer. „So können ältere Menschen länger zu Hause leben, und der Heimaufenthalt kann hinausgezögert werden.“ Das Gremium gewährte der Nachbarschaftshilfe einen Zuschuss - allerdings nur die Hälfte. Dafür sollen für die folgenden Jahre Mittel in den Haushalt eingestellt werden.

(sas)/(nej)

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