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Satter Bigband-Sound: Die Ickinger Gymnasiasten unter Leitung von Benjamin Schäfer (re.) und ihre Geretsrieder Kollegen spielten kürzlich im Hinterhalt. 

„Selber Musik machen und nicht nur konsumieren“

Bigbands der Gymnasien Geretsried und Icking spornen sich im Hinterhalt an 

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Raus aus der Schule, rauf auf die Bühne hieß es kürzlich für die Gymnasium-Bigbands aus Icking und Geretsried. Sie rockten die Hinterhalt-Bühne in Gelting.

Gelting– Zwei Bigbands und eine Combo macht summa summarum 45 musikbegeisterte Kinder und Jugendliche, die kürzlich die Hinterhalt-Bühne rockten. Die Ickinger und Geretsrieder Gymnasiasten präsentierten ein Gemeinschaftskonzert ihrer Bigbands unter der Leitung der Musiklehrer Alfred Menzinger (Geretsried) und Benjamin Schäfer (Icking). Bigbandsound, Popularmusik und Jazzstandards gehörten zum Repertoire der beiden Schulensembles.

Im „Wohnzimmer Hinterhalt“ sind Nachwuchsmusiker der örtlichen Schulen und Musikschulen immer willkommen. Es sei schließlich wichtig, dass sich junge Menschen ausprobieren, sagt Assunta Tammelleo. „Selber Musik machen und nicht nur konsumieren“, so die Meinung der Club-Chefin, die selbst Sängerin einer Band ist.

Das Gemeinschaftskonzert der Gymnasium-Bigbands aus Icking und Geretsried hat Tradition. Zum vierten Mal gestalteten die Nachwuchsmusiker aus allen Jahrgangsstufen gemeinsam den Abend im Hinterhalt. Mit einem fetzigen „Final Countdown“ startete das Ickinger Orchester mit 18 Mitgliedern. Musiklehrer Benjamin Schäfer gab ihnen den Takt vor. Ihn kennt man als hervorragenden Kontrabassisten unter anderem von der Jazzband max.bab. Das war super Sound, starker Rhythmus der Ickinger in der ersten Halbzeit, mit berühmten Stücken, unter anderem Luis Armstrongs „What a Wonderful World“ oder der Filmmusik von Sister Act „I will follow him“.

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Das zweite Set begann nach Meinung des Geretsrieder Musiklehrers und Bandchefs Alfred Menzinger mit einem „historischen Moment“. Seit „gefühlten Jahrhunderten“ habe es keine vollständige Besetzung seiner Geretsrieder Schulbigband mehr gegeben. Stets musste er selbst mit einspringen. Dieses Mal brauchte Menzinger „nur vorne herumfuchteln“, lapidar gesagt. Gekonnt spielten seine Schützlinge die Blues-Brothers-Filmmusik, „Superstition“ von Steve Wonder und „Mary Ann“ von Ray Charles.

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Auffällig war an diesem Abend, dass die Damenfraktion beider Teams besonders stark ist. Die Ickinger haben eine Schlagzeugerin, bei den Geretsriedern dominiert die weibliche Power unter den Posaunisten, und in der abgespeckten Combo der Ickinger spielt eine junge Frau den E-Bass. 

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