+
Herzlichen Glückwunsch: Die Kinder hatten eigens ein Singspiel einstudiert. 

50 Jahre Kindertagesstätte an der Adalbert-Stifter-Straße

Ein neuer Name zum Geburtstag

Die Kindertagesstätte an der Adalbert-Stifter-Straße feiert ihr 50-jähriges Bestehen - und heißt künftig „Buntstifte“. 

Geretsried – Genau genommen betrieb die Caritas schon vor 70 Jahren den ersten Kindergarten in Geretsried: im ehemaligen Verwaltungsgebäude der Munitionswerke. 20 Jahre später, am Nikolaustag 1967, weihte Weihbischof Dr. Johannes Neuhäusler den Kindergarten, den Hort und das Altenheim des Caritasverbands an der Adalbert-Stifter-Straße ein.

Das 50-jährige Jubiläum feierte die Kindertagesstätte (Kita) am Freitag groß mit allen Kindern, Eltern, Betreuern und Vertretern des Trägers. Mittlerweile verfügt die Kita unter der Leitung von Marianne Huber über vier Kindergartengruppen, eine Krippe, einen Hort in den Räumen der Karl-Lederer-Grundschule sowie zwei weitere Kindergartengruppen in der Außenstelle „Blechkiste“ an der Tattenkofener Straße.

Die Feier begann mit einem Gottesdienst in der Aula der Karl-Lederer-Grundschule, für den die Kinder eigens ein Singspiel einstudiert hatten. Dort wurde zum ersten Mal der neue Name für die Einrichtung vorgestellt: Sie heißt künftig „Buntstifte“. Geretsrieds Dritter Bürgermeister Gerhard Meinl lobte in seiner anschließenden Rede die Caritas als verlässlichen Partner. Er erinnerte sich an seine eigene Kindergartenzeit. Sie habe ihn in jeder Hinsicht gestärkt. Pfarrer Georg März, dessen Pfarrei Heilige Familie selbst Trägerin einer Kita am Johannisplatz ist, weiß, dass von den Kleinsten heute viel mehr verlangt werde als früher. Sie müssten beim Schuleintritt schon ihren Namen schreiben können. „Kinder sollten aber auch noch Kinder bleiben dürfen“, mahnte der Geistliche.

Das dürften sie im Caritas-Kindergarten, betonte die Elternbeiratsvorsitzende Sarah Häner. Sie nannte die Einrichtung ein „ganz herzliches Haus“, in dem die Erzieherinnen und Kindepflegerinnen sich die Zeit nehmen würden, mit ihren Schützlingen auch mal zu kuscheln.

Prälat Hans Lindenberger, Direktor der Erzdiözese des Caritas-Verbands München und Freising, sowie Wolfgang Schweiger, Kreisgeschäftsführer der Caritas, überbrachten die Glückwünsche des Trägers. Lindenberger sagte, dass es heutzutage eine der größten Herausforderungen sei, Fachpersonal zu gewinnen. Schweiger erinnerte daran, dass die Kitas ständig vor neuen Aufgaben stehen würden. So sei in der Einrichtung „Buntstifte“ 2009 eine Inklusionsgruppe eingerichtet worden. Mit einem Buffet und guten Gesprächen klang die Feier aus.

Tanja Lühr

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

TC Geretsried: Schwarzbau ist endlich legalisiert
Vorsitzender Klaus Köhler steht freudestrahlend vor dem Klubheim und winkt mit einem Stapel Papier in Richtung Tennisplätze. „Da ist sie, die Baugenehmigung“, ruft er. …
TC Geretsried: Schwarzbau ist endlich legalisiert
Brotbacken nach alter Väter Sitte
Alte Getreidearten wurden von 22 Unser-Land-Handwerksbäckern für das „Jahreszeitenbrot“ verwendet. Initiiert hat diese Aktion wie im vergangenen Jahr die …
Brotbacken nach alter Väter Sitte
Henschelchens Kritik: Falscher Rahmen, falscher Ton
Werner Henschelchen mag mit seiner Kritik vielen Waldramern, Sportlern und Vereinsfunktionären aus der Seele gesprochen haben. Für seine Schelte wählte der DJK-Vorstand …
Henschelchens Kritik: Falscher Rahmen, falscher Ton
Chef der DJK Waldram ist mit seinem Latein am Ende
Der Vorsitzende der DJK Waldram nahm bei der Sportlergala der Stadt am Freitagabend kein Blatt vor den Mund. Werner Henschelchen nutzte eine Laudatio, um die …
Chef der DJK Waldram ist mit seinem Latein am Ende

Kommentare