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Alle sind glücklich: Schüler, Lehrer und Sponsoren begutachteten am Montag den neuen iPad-Koffer (stehend v. li.) Josef Wehbe (Unternehmervereinigung Wolfratshausen), Dr. Michael Pauli (Vorsitzender Elternbeirat), Dr. Hermann Deger (Direktor), Carmen Bruns (Lehrerin), Benedikt Jilek (Lehrer), Michael Stumpf (Schüler, Q 11), Florian Kübler (Stopfix-Bremsen), Maxim Pavlenko (Schüler, Q 11), Valentin Buga (Schüler 8 a), Ulrich Schölderle (Leiter der Geretsrieder Sparkassen-Geschäftsstelle), Michael Steidl (Leiter Marketing Weber Schraubautomaten) sowie (sitzend v. li.) Bastian Wolfgart (Schüler, Q 11), Anna Katharina Bezold (Schülerin 8 a) und Lukas Reimchen (Schüler 6 a). 

Spende von Sponsoren

16 iPads für das Gymnasium

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Das Gymnasium Geretsried ist dank großzügiger Sponsoren mit 16 todschicken iPads ausgestattet worden. Das ermöglicht eine ganz andere Art des Lernens.

Geretsried – Bastian Wolfgart von der Q 11 war hin und weg. „Echt coole Dinger“, sagte er beim Blick auf die todschicken 16 iPads, die am Montag im Gymnasium übergeben wurden. Mit Hilfe der Flachcomputer mit den unbegrenzten Möglichkeiten lernen die Zöglinge des Gymnasiums auf dem aktuellen Stand der Technik. „Sobald die Schützhüllen da sind, geht’s los“, erklärte Projektleiterin Carmen Bruns. Möglich gemacht haben diesen kleinen Quantensprung Sponsoren. Die Unternehmervereinigung Wirtschaftsraum Wolfratshausen (UWW), Weber Schraubautomaten, die Sparkasse sowie Stopfix-Bremsen haben 9000 Euro gestiftet, hinzu kamen Schulmittel von 6000 Euro. „Diese Anschaffung kann man nur positiv sehen“ so Josef Wehbe von der UWW.

Die iPads sind für Projektarbeiten vorgesehen

Schuldirektor Dr. Hermann Deger ist froh und dankbar, dass es geklappt hat. Er wies daraufhin, dass der Koffer, in dem die iPads aufbewahrt werden, ein eigenes WLAN entwickelt, das nur in dem Klassenzimmer funktioniert. „Ansonsten ist das Gymnasium ohne WLAN“, sagte er. Auch Elternbeiratsvorsitzender Dr. Michael Pauli begrüßte die Anschaffung: „Vielleicht löst der Computer irgendwann die schweren Schulranzen ab.“ Die Lehrer haben schon reichlich Ideen. Etwa Musiklehrer Benedikt Jilek. Er berichtete, dass die Analyse von Musikstücken auf ein neues Niveau gehoben wird. „Wenn wir uns ein Reggae-Stück anhören, können wir uns zum Beispiel darauf konzentrieren, was die Gitarre spielt.“ Alle anderen Instrumente werden dann am iPad stumm gestellt. Ohne Computer? Einfach undenkbar.

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