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Lichterloh brannte es in der Neujahrsnacht in einem vierstöckigen Wohn- und Geschäftshaus an der Sudetenstraße in Geretsried. 

Großbrand in der Neujahrsnacht

3000 Belohnung ausgesetzt

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Geretsried - Wer die Silvesterrakete abgefeuert hat, die in der Nacht auf Neujahr den Brand an der Sudetenstraße 43 verursacht hat, ist nach wie vor unklar. Deshalb hat eine Privatperson jetzt 3000 Euro Belohnung für Hinweise zur Ergreifung des Täters ausgesetzt. 

Geretsried - Jürgen Thalmeier, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern, ruft die dramatischen Ereignisse der Nacht noch einmal in Erinnerung: „Gegen 0.20 Uhr kam es zu einem Brand in einem Wohn- und Geschäftshaus, der nur durch einen stundenlangen Großeinsatz der regionalen Feuerwehren abgelöscht werden konnte“, schreibt er in einer Pressemitteilung vom Freitag. Der entstandene Sachschaden wird mittlerweile auf mindestens 500 000 Euro geschätzt. „Teilweise können Mieter ihre Wohnungen bis zum Abschluss der Renovierungsarbeiten, die bis zu zehn Monaten in Anspruch nehmen können, nicht benutzen.“ Die Polizei ist sich ziemlich sicher, dass der verheerende Brand auf eine verirrte Silvesterrakete zurückzuführen ist. „Diese soll aus einer Personengruppe an der Kreuzung Sudetenstraße/Altvaterstraße gezündet worden sein“, schreibt Thalmeier. „Dabei dürfte ein bislang unbekannter Mann mehrere Raketen aus der Hand in Richtung Brandobjekt abgeschossen und letztendlich durch diese unsachgemäße Handhabung des Feuerwerks den Brand ausgelöst haben.“ Die Kripo Weilheim bittet weiterhin unter Ruf 0881/6400 um Hinweise aus der Bevölkerung. Insbesondere ist für die Ermittler von Bedeutung, welche Personen sich in der Gruppe an der Kreuzung Sudetenstraße/Altvaterstraße aufgehalten haben. Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin, dass die Belohnung von privater Seite ausgelobt wurde. Die Belohnung wird unter Ausschluss des Rechtsweges zuerkannt.

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