Tote und Verletzte in den USA: Zug stürzt auf Autobahn

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Im Kreise ihrer Lieben: Gertraude Herrmann (im Dirndl) und ihr Mann Siegbert mit (v. li.) Enkelin Jessi, Tochter Sabine, Enkelin Chrissi, Sohn Wolfgang, Schwiegersohn Thomas, Enkelin Jenni, Enkel Marius, Schwiegertochter Michi, Enkelin Franzi und Sohn Thomas.

70. Geburtstag 

Ein Hoch auf Gertraude Hermann

Geretsried – Sie saß 18 Jahre lang als Parteifreie für die SPD im Stadtrat und engagiert sich seit über 30 Jahren bei der Arbeiterwohlfahrt (AWO): Gertraude Herrmann feierte am Sonntag mit rund 70 Gästen ihren 70. Geburtstag.

Ihre drei Kinder samt Ehepartnern, ihre Enkel und Geschwister, Weggefährten aus SPD und AWO, Vereinskameraden der Brauchtumsgruppe Gelting, Freunde und Nachbarn erwiesen der Jubilarin die Ehre. „Das freut mich wahnsinnig, dass Ihr alle da seid“, sagte Gertraude Herrmann in ihrer Begrüßung. Was brauche man schließlich mehr als Gesundheit und Menschen, auf die man sich verlassen könne.

Gertraude Herrmann kam 1946 in einem kleinen Dorf bei Nürnberg zur Welt. Weil ihr Vater eine interessante Anstellung als Ingenieur in Geretsried fand, zog die Famile 1950 in den Ortsteil Stein. „Ich verbrachte dort eine herrliche, unbeschwerte Kindheit umgeben von Natur“, erzählt die gebürtige Fränkin. In Stein lernte sie ihren sechs Jahre älteren Mann Siegbert kennen, 1963 wurde geheiratet. Mit ihm zog sie – „schweren Herzens“, wie sie sagt – an die Jeschkenstraße um, wo sie sich aber mittlerweile sehr wohlfühlt. Die beiden Söhne Thomas und Wolfgang sowie Tochter Sabine kamen zur Welt.

Ab 1978 wurde an der Jeschkenstraße sehr viel gebaut. Einer der neuen Nachbarn der Herrmanns war der damalige Bürgermeister Heinz Schneider. Durch ihn kam Gertraude Herrmann zur SPD, durch dessen Ehefrau Hansi zur Arbeiterwohlfahrt. Noch heute ist die 70-Jährige dort Schriftführerin. Zusammen mit ihrem Mann engagierte sich in zahlreichen anderen Vereinen wie dem Geretsrieder Verschönerungsverein und der Brauchtumsgruppe Gelting.

18 Jahre gehörte Gertraude Herrmann dem Stadtrat an und war in dieser Zeit auch Personalreferentin. 2002 kandidierte sie aus Enttäuschung über den Stadtwerke-Skandal nicht mehr. Sie habe die Zeit in dem Gremium trotzdem als „wunderschön“ in Erinnerung, sagt die Jubilarin rückblickend. Das Schönste aber ist für sie, ihre Lieben um sich zu haben – so wie bei der Geburtstagsfeier am Sonntag im Gasthof Geiger.

Tanja Lühr

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