Im Visier des ADFC sind auch Sicherheitsrisiken wie die Querung des Isarradwegs an der Staatsstraße 2369.  
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Im Visier des ADFC sind auch Sicherheitsrisiken wie die Querung des Isarradwegs an der Staatsstraße 2369.  

Online-Workshop analysiert Verbesserungspotenzial

ADFC in Geretsried: „Wollen optimales Radwegenetz“

  • vonPeter Herrmann
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Der ADFC sieht in Geretsried Verbesserungspotenzial in Sachen Radwege. Aufgrund der derzeitigen Baumaßnahmen sehen die Mitglieder eine gute Chance, Maßnahmen zeitnah umzusetzen.

Geretsried – Um die Rad-Infrastruktur bis 2030 in ganz Deutschland und damit auch den Klimaschutz zu verbessern, stellte der Bund jüngst Fördergelder in Höhe von 1,5 Milliarden Euro in Aussicht. Anlass genug für den Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC), den Online-Workshop „Mapathon“ zu entwickeln und Anregungen für die Realisierung eines optimalen Radwegenetzes zu sammeln.

Das Hauptaugenmerk des ADFC-Kreisverbands gilt der Stadt Geretsried. Dort bestehe momentan der größte Bedarf. Aufgrund der derzeitigen Baumaßnahmen sehen die Mitglieder eine gute Chance, Maßnahmen zeitnah umzusetzen. Gelingen soll dies mit der Einbindung unterschiedlicher Interessengruppen wie Stadtverwaltung, Schulen, Vereine und Bevölkerung.

Um die ersten Schritte einzuleiten, haben die ADFC-Mitglieder Hans Auer, Werner Grimmeiß, Josefine Hopfes, Claudia Redeker, Birgit Sachers und Klaus Wiedemann ein sogenanntes Kernteam gebildet. Das Sextett will zunächst die Radverkehrssituation unter Berücksichtigung von Einkaufsmöglichkeiten, Beruf und Freizeit sowie Wohn-, Gewerbegebieten, Schulen und Sportstätten analysieren. In einem weiteren Schritt erfolgt die Kooperation mit einem Beirat, zu dem derzeit rund 15 Vertreter aus dem öffentlichen Leben wie Stadträte und Vereinsvertreter zählen. Nach der Erstellung von Vorschlägen zu Verbesserungen des Radwegenetzes sollen diese im Stadtrat vorgestellt und gegebenenfalls weiterentwickelt werden.

Den zeitlichen Rahmen kann das Kernteam derzeit noch nicht abschätzen. Die ersten Treffen erfolgen im Moment coronabedingt per Online-Videokonferenzen. Große Hoffnung setzt der ADFC in den „Arbeitskreis Radverkehr Geretsried“, dessen Mitglieder zum Teil auch dem Beirat angehören.

Davon unabhängig bemüht sich die Stadt Geretsried weiterhin um den Beitritt zur Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen (AGFK). „Wir wollen ein optimales Radwegenetz“, wünscht sich ADFC-Kreisvorstandsmitglied Josefine Hopfes.

ph

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