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Ausgezeichnet: Staatsminister Helmut Brunner (li.) und Heinz Hoffmann (re.), Landesinnungsmeister des bayerischen Bäckerhandwerks, haben Georg und seinem Vater Anton Schmid (Schmid-Bäck’ Geretsried) den Staatsehrenpreis überreicht.

Staatsehrenpreis für Schmid-Bäck’  

Aller guten Dinge sind drei

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Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner hat in München 20 Bäckereien aus dem gesamten Freistaat mit dem Staatsehrenpreis für das Bäckerhandwerk ausgezeichnet. Unter den Preisträgern ist ein Betrieb aus dem Landkreis: der Schmid-Bäck’ aus Geretsried.

München/Geretsried– „Es ist die höchste Auszeichnung, die eine bayerische Bäckerei erfahren kann. Dass wir den Staatsehrenpreis nun bereits zum dritten Mal bekommen haben, macht uns stolz und ehrt uns sehr“, sagte Geschäftsführer Ludwig Schmid im Gespräch mit unserer Zeitung. Hochwertige Produkte seien jedoch nicht das Ergebnis vom Streben nach Preisen: „Vernünftiges Brot ist uns eine Herzensangelegenheit“, betonte Schmid. Der Staatsehrenpreis sei vor allem „eine Auszeichnung für unser Personal, für unsere Bäckerinnen und Bäcker sowie unsere Konditorin, denen ich auf diesem Weg herzlichen Dank für ihren täglichen Einsatz sage.“

Beim Festakt im Max-Joseph-Saal der Münchner Residenz stellte Minister Brunner fest: „Auf diese hohe Auszeichnung können sie zu Recht stolz sein, sie zählen zu den Besten ihres Fachs“. Er appellierte an alle Bäcker im Freistaat, möglichst auf bayerische Rohstoffe zurückzugreifen, um so die heimische Landwirtschaft zu stärken „und den Verbrauchertrend zu Transparenz und regionaler Herkunft bei Lebensmitteln für sich zu nutzen“.

Unter dem Strich hatten sich heuer 154 Betriebe aus 49 Innungen für den Staatsehrenpreis qualifiziert. Grundlage für die Auszeichnung sind die Ergebnisse der jährlichen Brotprüfungen. Die Bewerber müssen über die vergangenen fünf Jahre hinweg jährlich mindestens fünf verschiedene Brote zur Prüfung eingereicht haben, darunter drei gleichbleibende Brotsorten. 

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