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Die Katholische Jugendstelle ist umgezogen. Das bedeutet Stress - danach die Füße hochlegen ist legitim, erklärt Gemeindereferent Markus Holler in der Serie Gott und die Welt.

Serie Gott und die Welt 

Alles neu macht der Mai

Die Katholische Jugendstelle ist umgezogen. Das bedeutet Stress - danach die Füße hochlegen ist legitim, erklärt Gemeindereferent Markus Holler in der Serie Gott und die Welt.

„Alles neu macht der Mai“ – so beginnt ein Kinderlied des Schriftstellers Hermann Adam. Raus aus dem Haus – und rein in die Natur, das ist der Tenor seines Liedes. Das könnte auch der Slogan in der Katholischen Jugendstelle in unserem Landkreis sein. Im Mai galt auch für unser Team „Raus aus dem Haus“ – raus aus den bisherigen Büroräumen am Loisachufer in Wolfratshausen. Wochenlang wurden Umzugskartons gepackt, Pläne für die neuen Räume geschmiedet und sich auch von so manchem unnötigen Ballast befreit.

Markus Holler Katholischer Gemeindereferent und Dekanats-Jugendseelsorger in der Katholischen Jugendstelle Bad Tölz- Wolfratshausen

Seit 1. Mai befindet sich unsere Jugendstelle nun offiziell in Geretsried, Adalbert-Stifter-Straße 34. Mit dem neuen Standort gewinnt die Jugendstelle an Attraktivität, ist sie doch ein ganzes Stück gen Süden gerutscht und damit mehr in die Mitte des Landkreises. Zudem liegt sie nur einen Steinwurf vom Geretsrieder Schulzentrum entfernt, was künftig noch mehr Kooperationschancen bietet.

Lebendiger Treffpunkt für Jugendliche und junge Erwachsene

Aber nicht nur äußerlich hat sich einiges verändert. Schon der Eingangsbereich mit Kicker, schmucker Küche, Bistrostühlen und einer Couch laden zum Reinkommen und Verweilen ein, sei es für einen schnellen Kaffee oder ein längeres Gespräch. Genügend Platz dafür bietet der neue Gruppenraum. Die Büros der Verwaltung, der pädagogischen Mitarbeiterinnen und des pastoralen Mitarbeiters schließen sich an. Ein großer Material- und Lagerraum gewährleistet nun endlich, beim „Ausrücken“ schnell das nötige Moderations-, Bastel- und Spielmaterial zu finden.

„Alles neu macht der Mai“ – das gilt auch in personeller Hinsicht. Alles neu – naja, nicht ganz. Die Kernbelegschaft ist gleich geblieben. Aber zum 1. Mai hat die Sozialpädagogin Sabine Grasberger als Katholische Jugendpflegerin das fünfköpfige Team komplettiert.

Füße hochlegen und durchatmen

Es bleibt zu hoffen, dass auch die neue Jugendstelle in Geretsried ein lebendiger Treffpunkt für Jugendliche, junge Erwachsene, Haupt- und Ehrenamtliche im Landkreis wird. Ein Ort zum Ratschen, Ideen schmieden, Beratung holen, kollegialem Austausch oder auch fürs Material ausleihen. Kommen Sie doch mal vorbei und lernen Sie uns und unsere Räumlichkeiten einfach kennen!

Und jetzt ist nach dem großen Umzugsstress erstmal Chillen angesagt? Nein, noch nicht ganz. Denn am 21. Juli werden die Räumlichkeiten offiziell ihrer neuen Funktion übergeben. Ab 16 Uhr findet für Kinder und Jugendliche ein Postenlauf mit verschiedenen Workshops statt. Um 19 Uhr wird die neue Jugendstelle dann vom neuen Diözesan-Jugendpfarrer Richard Greul gesegnet.

Danach heißt es dann wirklich: erst einmal Füße hochlegen und durchatmen. Ist das denn legitim? Ja, selbst Jesus ruft im Markus-Evangelium seine Jünger auf: „Kommt mit an einen einsamen Ort, wo wir alleine sind und ruht ein wenig aus.“ Ich denke, Arbeit und geschäftiges Tun sind gut, doch dann ist es auch an der Zeit, sich eine Auszeit für sich und die Familie zu gönnen. Bleibt allen Schülern und ihren Lehrkräften einen guten Endspurt bis zu den Sommerferien zu wünschen – und dann gutes Chillen in den Ferien und allen anderen eine erholsame Urlaubszeit!

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