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Nur die rote Farbe bleibt: Das NKD-Gebäude an der Sudetenstraße wird durch einen Neubau ersetzt. 

Altersgerecht und barrierefrei

Das wird aus dem NKD-Gebäude an der Sudetenstraße

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Eine heruntergekommene Fassade, leere Schaufenster, zugeklebte Scheiben: Das NKD-Gebäude an der Sudetenstraße 18 ist kein schöner Anblick. Doch damit ist es bald vorbei.

Geretsried –  Das Grundstück ist verkauft. Die Qualitätsbau Oberland GmbH wird das Haus abreißen und durch einen Neubau ersetzen. Geplant sind 14 altersgerechte Wohnungen. Das Haus werde in der Höhe an die beiden Nachbargebäude angeglichen und damit viergeschossig, erklärt Ernst Gröbmair vom gleichnamigen Immobilienbüro im Gespräch mit unserer Zeitung. „Es entstehen Zwei-, Drei-, und Vier-Zimmer-Wohnungen.“ Im gesamten Gebäude gebe es keine Schwellen, betont der Makler. „Alle Wohnungen werden in der höchsten Form barrierefrei.“

Tiefgarage, Gemeinschaftsraum, Ladengeschäft und Café

Ende des Jahres 2018 sollen die 14 Wohnungen und zwei Ladengeschäfte bezugsfertig sein.

Wie in der Stadtwald-Wohnanlage an der Adalbert-Stifter-Straße wird sich der Betreuungträger Adesso um die Belange der Bewohner kümmern. „Adesso vermittelt hauswirtschaftliche und krankenpflegerische Dienstleistungen“, konkretisiert Gröbmair. Unter dem Haus ist eine Tiefgarage mit elf Stellplätzen und einem Fahrzeugaufzug geplant. Im Erdgeschoss entsteht für die Bewohner ein Gemeinschaftsraum mit Terrasse und Garten. Zur Sudetenstraße hin sind ein Ladengeschäft mit 42 Quadratmetern und ein kleines Café vorgesehen. Wie hoch der Quadratmeterpreis sein wird, kann Gröbmair noch nicht sagen. „Wir sind gerade in der Baukostenermittlung.“

Genehmigung vom Landratsamt fehlt noch

Der Bauausschuss hatte in seiner jüngsten Sitzung keine Einwände gegen das Bauvorhaben. Jetzt fehlt noch die Baugenehmigung, die das Tölzer Landratsamt erteilt. Gröbmair rechnet damit, dass der Bescheid im Mai oder Juni vorliegen wird. Dann kann theoretisch mit dem Abbruch begonnen werden. Noch befinden sich zwei Mieter in dem Haus. „Eine Familie zieht Ende April aus, für den zweiten Mieter, ein Ehepaar, suchen wir noch eine Alternative“, sagt der Wolfratshauser.

nej

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