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Der Polizeihauptkommissar war sehr bekannt und beliebt in Geretsried.

„Ein sehr großer Verlust“

Andreas Gremler, Polizist in Geretsried, stirbt mit nur 57 Jahren

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In der Geretsrieder Polizeiinspektion herrscht große Trauer: Kollege Andreas Gremler starb unerwartet im Alter von 57 Jahren.

Geretsried – Jeden Morgen war er in Geretsried unterwegs, um auf den Straßen vor den Schulen nach dem Rechten zu sehen. Diese Aufgabe wird nun ein Kollege von Polizeihauptkommissar Andreas Gremler übernehmen müssen. Der Murnauer verstarb am vergangenen Freitag völlig überraschend im Alter von 57 Jahren.

Gremler wuchs in Waldram auf und war – abgesehen von kurzen Unterbrechungen – 30 Jahre in Geretsried tätig. Genau so lange kannte ihn Franz Schöttl. „Die Nachricht von seinem Tod hat mich persönlich schwer getroffen“, sagt der Dienststellenleiter. „Er war sehr bekannt und beliebt. Das ist ein sehr großer Verlust.“

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Gremler war in der Inspektion für die Einsatzmittel verantwortlich und zudem Verkehrssachbearbeiter. Er hielt Kontakt zu Behörden, Gemeinden und Schulen. Vor allem die Schulwegsicherheit hatte er im Blick. „Er wusste enorm viel, war unwahrscheinlich gewissenhaft und zuverlässig“, sagt der Erste Polizeihauptkommissar.

Auf der Dienststelle empfing er immer wieder Ferienpasskinder. Humorvoll erzählte er den Mädchen und Buben aus seinem Alltag. Und man sah den Polizisten auch draußen auf der Straße, zum Beispiel bei Events wie dem Firmenlauf. Der Murnauer fiel auf, denn er überragte so ziemlich jeden. Kein Wunder: Gremler war 2,08 Meter groß. Seine Größe brachte ihm auch einen polizeiinternen Spitznamen ein.

Gremler war verheiratet und Vater eines erwachsenen Sohnes. Ein Trauergottesdienst findet an diesem Freitag um 10 Uhr in der Kirche St. Nikolaus in Murnau statt. Die Beisetzung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt im engeren Familienkreis.

nej

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