Karlsruhe erlaubt G20-Protestcamp - aber stark eingeschränkt

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Symbolbild

Lärmschutz an der St 2369

Anwohner am Breslauer Weg fordern Lärmschutzwall

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Geretsried – Sie ist zwei Meter hoch und könnte bis zu 200 Meter lang werden: Die Lärmschutzwand, die zwischen dem Breslauer Weg und der viel befahrenen Staatsstraße 2369 in Richtung Tattenkofener Brücke entstehen soll.

Am Montag, 19. September, wird sich der Entwicklungs- und Planungsausschuss (EPA) mit diesem Thema beschäftigen (17 Uhr, Rathaus). Anlass ist der Antrag von Anwohnern, die sich eine Lärmschutzwand wünschen. Dafür muss aber erst der Bebauungsplan geändert werden.

Dass ausgerechnet an dieser Stelle eine Lärmschutzwand entstehen soll, ist auf den ersten Blick etwas überraschend: Der Bereich neben der Straße ist ein Gewerbegebiet, in dem sich ein Betrieb an den nächsten reiht. „Es gibt aber auch wohnraummäßige Nutzung für Betriebsinhaber, Aufsichts- und Betriebspersonal“, erläutert Bauamtsleiter Jochen Sternkopf auf Nachfrage. Die Lärmschutzwand sei daher durchaus sinnvoll, „auch weil die Lärmbelästigung an dieser Stelle enorm ist. Die Leute fahren da mit 100 Stundenkilometern vorbei und viele sogar noch schneller.“

Wie lang die Wand werden soll, steht laut Sternkopf noch nicht fest: „Das hängt davon ab, wie viele Grundstückseigentümer sich beteiligen.“ Diese müssen die Wand auch selbst bezahlen. Vom Staatlichen Bauamt in Weilheim sei kein Widerstand zu erwarten, Sternkopf. Die Behörde dränge nur darauf, dass vor der Wand eine Leitplanke errichtet wird – die die Grundstückseigentümer ebenfalls selbst bezahlen müssten.

pr

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