Diese Karte fand Rosi Ducat am Ersten Weihnachtsfeiertag im Briefkasten. Wer ist der Wichtel?

Geldgeschenk im Briefkasten

Auf der Suche nach dem Wichtel

Geretsried – „Frohe Weihnachten Frau Ducat“ steht in Handschrift mit blauem Kugelschreiber auf dem weißen Briefumschlag. Es gibt keinen Absender, nur die Unterschrift: Ihr Wichtel. Wer steckt dahinter?

Im Kuvert ist eine Karte, auf der ein Weihnachtsmann mit Rauschebart, Tannenbäumchen und Zuckerstange abgebildet ist. Außerdem liegen 20 Euro bei. Was fehlt, ist ein Absender. Dieses Präsent hat Rosi Ducat am Ersten Weihnachtsfeiertag in ihrem Briefkasten gefunden. „Seitdem rätsle ich, wer ihn eingeworfen hat“, berichtet die Geretsriederin. Der Text in der Karte wurde am Computer getippt. Nur die Unterschrift ist von Hand, aber nicht besonders aufschlussreich. Sie lautet schlicht und einfach „Ihr Wichtel“.

Freude und Aufregung

Der unbekannte Absender erzählt, dass er das Wichtelspiel in der Schule kennengelernt habe und erklärt, wie es ablief: Die Namen aller Klassenkameraden wurden auf Zettel geschrieben, jeder Schüler zog einen davon. „Nun packte jeder zu Hause ein Päckchen mit einem Geschenk für den Adressaten (ohne Absender).“ Bei der Weihnachtsfeier wurden die Päckchen verteilt: „Freude und Aufregung waren groß“, so der Wichtel. Dies nehme er heuer zum Anlass, Ducat eine Freude zu machen: „Sie sollen für Ihre gute(n) Tat(en) im Jahr 2016 etwas erhalten“, schreibt er weiter. Es solle nichts Unsinniges sein. Damit „auch Ihr lieber, treuer, gutmütiger Hund etwas abbekommt“, hat der Absender „eine Banknote der Deutschen Bundesbank“ beigefügt.

Wer ist der Absender?

„Ich habe keine Ahnung, wer das sein könnte“, sagt Ducat. Es gibt nur zwei Anhaltspunkte: Der unbekannte Absender weiß, dass Ducat einen Hund hat. „Und er muss etwa zwei Jahre älter sein als ich“, meint die 71-Jährige. „Er schreibt, dass er 1949 in die Schule gekommen ist. Ich bin 1951 eingeschult worden.“ Das ist alles. Mithilfe unserer Zeitung möchte die Geretsriederin nun herausfinden, wer an Weihnachten an sie gedacht hat. „Die Zeitung erreicht einfach viel mehr Leute.“

Wenn Sie, lieber Wichtel, diese Geschichte lesen, können Sie Frau Ducat vielleicht einen Tipp geben. „Ich möchte mich natürlich sehr gerne persönlich für die nette Geste bedanken“, sagt die Geretsriederin.

Von Magdalena Höcherl

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