Ex-1860-Präsident Dieter Schneider gestorben

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„Beispielhafte soziale Einstellung“

Höchste Auszeichnung für Dr. Tyczka

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Geretsried/Nabburg - Dr. Hans-Wolfgang Tyczka erhält die höchste Auszeichnung des Deutschen Roten Kreuzes. Der Grund: Seine "beispielhafte soziale Einstellung".

Seit 50 Jahren beschenkt das Geretsrieder Energieversorgungsunternehmen Tyczka jedes Jahr an Weihnachten die Bewohner des BRK-Seniorenheims in Nabburg in der Oberpfalz. Aus Anlass dieses Jubiläums wurde dem Unternehmer Dr. Hans-Wolfgang Tyczka eine besondere Ehre zuteil: Für seine „beispielhafte soziale Einstellung“ und seine Verdienste um das Heim erhielt der 89-Jährige die Henry-Dunant-Medaille in Gold, die höchste Auszeichnung, die das Deutsche Rote Kreuz zu vergeben hat. 2005 war Tyczka bereits die Henry-Dunant-Medaille in Silber verliehen worden.

Dr. Hans-Wolfgang Tyczka wurde die Henry-Dunant-Medaille in Gold verliehen.

Die Verbundenheit seitens Tyczka zum Seniorenheim Nabburg entstand aus Dankbarkeit gegenüber der Region, heißt es in einer Pressemitteilung. Nach der Vertreibung aus Schlesien durfte sich das Unternehmen 1945 in der Oberpfalz ansiedeln, bevor es 1964 nach Geretsried umzog. Dadurch entstand eine enge Beziehung zu den Menschen der Region, die bis heute anhält. „Für mich beginnt Weihnachten erst, wenn die Adventsfeier im Seniorenheim Nabburg vorüber ist“, zitierte der BRK-Kreisvorsitzende Alfred Braun den Geehrten und merkte an: „Soziale Werte, so wie wir sie von Dr. Hans-Wolfgang Tyczka erfahren durften, verkümmern leider mehr und mehr.“ Auch Nabburgs Bürgermeister Armin Schärtl und Vize-Landrat Jacob Scharf würdigten das „bundesweit wohl einmalige wohltätige Werk durch ein halbes Jahrhundert“.

Das soziale Engagement der Tyczka-Unternehmensgruppe zeigt sich auch an anderen Beispielen, wie der Aktion „Die gute Tat“. Während der Weihnachtsfeiern sammeln die Mitarbeiter Geld für einen guten Zweck, das von der Unternehmensleitung jeweils verdoppelt wird. „Weitere Komponenten des menschlichen Miteinanders sind ein Versorgungswerk, eine Unterstützungskasse, ein Begabtenförderungsfonds und ein Initiativfonds, mit dem kreative Ideen von Mitarbeitern gefördert werden.“ Für Seniorchef Tyczka gehören zur Unternehmenskultur und damit zu einem positiven Betriebsklima Werte wie Fairness, Vertrauen und gegenseitiger Respekt.

sas

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