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Sieben Mitglieder müssen unterschreiben: Das ist die Voraussetzung für die Vereinsgründung, die "Batsch FM" für Sonntag plant.

Gründungsversammlung am Sonntag

„Batsch FM“ will ein Verein werden

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Geretsried – Die Macher des Stadtradiosenders „Batsch FM“ möchten den nächsten Schritt gehen: Die Jugendlichen planen für Sonntag, 25. September, die Gründung des Vereins „Freies Stadtradio Geretsried“.

Die Vereinsgründung soll den Sendebetrieb langfristig sichern. Das Ziel: Die Förderung der Medienkompetenz jüngerer Erwachsener. Die Versammlung findet um 17 Uhr im Jugendtreff Ein-Stein statt.

„In den vorigen Wochen haben wir die Satzung ausgearbeitet“, erklärt Felix Leipold, Gründer und Moderator des Senders. In der Versammlung müssten mindestens sieben Mitglieder unterschreiben, dann überprüfe ein Notar die Unterlagen und veranlasse den Eintrag ins Vereinsregister. „Wir hatten das die ganze Zeit vor und haben uns in den Sommerferien intensiv damit befasst, wie man es machen muss und was man braucht“, sagt Leipold. Laut Tagesordnung müssen sieben Positionen besetzt werden: Zwei Vorsitzende, ein Kassier, ein Schriftführer, ein Pressesprecher sowie zwei Kassenprüfer. Die Vorsitzenden müssen laut Leipold volljährig sein, passende Kandidaten habe man schon in Aussicht. Vereinsmitglied könne jeder werden, der Interesse hat. Pro Monat wird ein Mitgliedsbeitrag von fünf Euro erhoben, kündigt Leipold an. „Dazu haben wir uns bewusst entschieden.“ Was umsonst sei, habe keinen Wert.

Seit 1. August ist „Batsch FM“ im Internet auf Sendung. Neben einer ganztätigen Musikschleife gibt es immer wieder Live-Sendungen, die Jugendliche gestalten. Dort berichten sie aus Geretsried und Umgebung. „Aktuell läuft es gut“, zeigt sich Leipold mit der Entwicklung des Senders zufrieden. Die Zahl der Musikwünsche sei zwar zurückgegangen – am ersten Tag waren es 70 Stück. Das bedeute, die Zuhörer seien mit der Auswahl zufrieden. Besonders beliebt ist laut dem Moderator die Programmschiene am Freitagabend.

Seit dem Sendestart sind die Jugendlichen auf der Suche nach Räumen für ihr Studio – bislang erfolglos. Dafür hat das Radio laut Leipold inzwischen drei Sponsoren gefunden. Die Gebühren für die Sendelizenz bezahlt ein großer Internetradioanbieter, für die Technik müssen die Betreiber selbst aufkommen.

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