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Das Team des Mütterzentrums: (v. li.) Stefanie Passarge (Teamleitung), Melanie Kube (Schriftführerin), Andrea Schimpf (1. Vorsitzende), Sandra Stelzig (Schatzmeisterin) und Ulrike Windmeier (2.Vorsitzende). 

Beliebte Anlaufstelle für Familien 

Darum ist das Geretsrieder Mütterzentrum so besonders

Das Geretsrieder Mütterzentrum wächst, immer mehr Familien bringen sich ein. Das Führungsteam freut sich, denn das „MüZe“ ist eine besondere Einrichtung im Freistaat. 

Geretsried – Mit einer Menge frischer Ideen startet das Führungsteam des Geretsrieder Mütterzentrums (MüZe) ins Jahr. In einem Workshop haben sich die Vorstandsmitglieder Gedanken darüber gemacht, wie man die seit 28 Jahren bestehende Einrichtung für Kinderbetreuung und gegenseitigen Austausch mit aktuell 235 Familien als Mitgliedern noch verbessern könnte.

Gemeinsam wurde beschlossen, das große Spielzimmer von Grund auf zu renovieren, neue Möbel anzuschaffen und den kleineren Gruppenraum zu entrümpeln. Wie bei der Jahresversammlung diese Woche zu sehen war, hat das Team, bestehend aus 22 Müttern und einem Vater, bereits mit den Umbauarbeiten begonnen. Ende des Jahres soll alles fertig sein.

Die zum elften Mal wiedergewählte Vorsitzende Andrea Schimpf berichtete von einem Zuwachs von 21 neuen Familien. „Das ist eine enorme Steigerung, und es zeigt, dass uns die MüZe-Familien auch dann noch die Treue halten, wenn die Kinder bereits dem Kleinkindalter entwachsen sind“, sagte Schimpf. Ein Grund für die Beliebtheit der Einrichtung seien sicherlich die mittlerweile erweiterten Angebote für Grundschulkinder und Familien. Schon immer sei es dem MüZe wichtig gewesen, auch sozial schwachen Familien die Mitgliedschaft zu ermöglichen. Seit über 20 Jahren sei diese für einen Familienbeitrag von drei Euro pro Monat für alle erschwinglich. Zusätzlich zu den Angeboten wie offener Kinderbetreuung, Vorkindergarten, Eltern-Kind-Gruppen und Familiencafé bietet das Zentrum seit einigen Jahren ein Ferienprogramm für Grundschulkinder in den Sommerferien an. Es war laut Schimpf im vergangenen Jahr wie immer ausgebucht und fand großen Zuspruch. Ein Comeback steht am 28. April im MüZe an. An diesem Tag, an dem auch der Stadtlauf stattfindet, gibt es wieder einen großen Familien-Flohmarkt. Kinder und Jugendliche erhalten kostenfrei einen Verkaufstisch.

„Zukunft aktiv mitgestalten“

Auch im Jahr 2017 spendete das MüZe wieder mit Geschenken gefüllte Kartons an bedürftige Kinder im Ausland und Geld an örtliche Familien. 345 Euro erhielt eine Geretsrieder Familie, deren jüngstes Kind schwer erkrankt ist. Andrea Schimpf bedankte sich am Ende der Versammlung bei allen Müttern und Vätern aus dem Team für ihr rein ehrenamtliches Engagement. Sie alle seien ausnahmslos berufstätig und würden die Organisation und den laufenden Betrieb in ihrer Freizeit stemmen.

„Wir sind eines der wenigen Zentren in Bayern, bei denen das laufende Programm und die Veranstaltungen ausschließlich von Ehrenamtlichen bestritten werden“, sagte Schimpf. Im Moment würden sich wieder neue Eltern-Kind-Gruppen formieren, die das MüZe gerne in seine Reihen aufnehme. „Mögen sie sich bei uns wohlfühlen und bestenfalls unsere Zukunft aktiv mitgestalten“, sagte die Vorsitzende.

Schimpf wurde ebenso einstimmig wiedergewählt wie Sandra Stelzig (Schatzmeisterin), Stefanie Passarge (Teamleiterin) und Melanie Kube (Schriftführerin). Für die ausgeschiedene Zweite Vorsitzende Linda Mumoth-Wehrmann rückt Ulrike Windmeier nach.

Tanja Lühr

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