Messerstecher von Grafing: Das Urteil ist gefallen

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Neue Piste, neue Bande: Ab Sonntag kann das Geretsrieder Eisstadion wieder genutzt werden. 

Die Sanierung ist abgeschlossen, das Sonntagsspiel findet trotzdem in Bad Tölz statt

Eisstadion: Eine gute und eine schlechte Nachricht

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Geretsried - Die gute Nachricht: Die Sanierung des Eisstadions ist fristgerecht abgeschlossen. Die Schlechte: Das Heimspiel am Sonntag findet trotzdem in Bad Tölz statt.

Die Pistensanierung sowie die Kompletterneuerung des alten Bandensystems im Heinz-Schneider-Eisstadion „ist fristgerecht zum zweiten ESC-Heimspiel der Eissaison 2016/17 abgeschlossen“. Das teilte der Pressereferent der Stadt, Thomas Loibl, am Donnerstag mit. Damit könnten die River Rats am Sonntag, 16. Oktober, ihr Heimspiel gegen die EA Schongau zuhause bestreiten.

Das aber werden sie nicht tun: Am Abend entschieden sich die Verantwortlichen des ESC Geretsried dagegen, dass Heimspiel im eigenen Stadion auszutragen. "Zum einen sind die Bauarbeiten noch nicht zu 100 Prozent abgeschlossen", heißt es auf der Facebook-Seite des Vereins. "Zum anderen ist die Wettervorhersage für das Wochenende so ungünstig, dass ein Spielbetrieb in Geretsried nicht garantiert werden kann." Das Spiel findet somit planmäßig um 20 Uhr in der Tölzer Trainingshalle statt.

"Wir sind natürlich alle enttäuscht, blicken aber auch gleichzeitig positiv in die Zukunft", so der ESC weiter. "Zwei hoffentlich starke Spiele an diesem Wochenende und dann können wir alle zusammen mit Euch Fans nächsten Freitag eine tolle Einweihung feiern!"

Die Arbeiten am Eisstadion hatten nach dem einstimmigen Sanierungsbeschluss des Stadtrats vom 28. Juni 2016 Anfang August begonnen. Ausschlaggebend waren verschiedene Schäden am Kälteregister der Eispiste sowie dem Bandensystem.

Nach den vorbereitenden Maßnahmen, an denen sich der ESC Geretsried „mit großem Engagement“ beteiligte, so Thomas Loibl, wurde die Dr.-Ing. Thümmler AIC Ingenieur-Gesellschaft aus Chemnitz mit der Planung und Baubegleitung des Projekts beauftragt. Die Gesamtkosten für die Maßnahmen belaufen sich auf rund 490.000 Euro: 170.000 Euro für die Pistensanierung und 250.000 Euro für die Erneuerung des Bandensystems. „Neben einem speziellen Akustikpaket zur Reduzierung von Schallemissionen und der Sicherheitsausstattung zählen hierzu etwa auch die Erneuerung von Spieler- und Schiedsrichterbänken sowie der Spielanzeige“, erläutert der Pressereferent. Die Restsumme ergibt sich aus den Planungskosten.

Wie berichtet laufen Überlegungen, das Eisstadion neu zu überdachen und einzuhausen. Diese Gedanken, so Loibl, werden derzeit erörtert und sollen noch in diesem Jahr im Stadtrat vorgestellt und besprochen werden. Das Heinz-Schneider-Eisstadion steht seit 1973 an der Jahnstraße. 2006 musste das Dach wegen akuter Einsturzgefahr abgebrochen werden. 2009 drohte der Sportstätte das Aus. Damals erklärte sich der ESC Geretsried bereit, das städtische Stadion in Eigenregie weiterzubetreiben.

sas

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