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Jede Menge Arbeit hatten die Geretsrieder um (v.li.) Christian Heller, Ondrej Horvath, Torhüter Martin Morczinietz und Danile Merl insbesondere mit Landsbergs Torjäger Bohumil Slavicek, der beim 6:3-Sieg dreimal traf. 

Eishockey

„Black Friday“ für den ESC

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Die Geretsrieder River Rats sind bei ihrer 3:6-Niederlage gegen den HC Landsberg ohne Chance.

Geretsried Nichts zu holen gab es am Freitagabend für das Geretsrieder Eishockeyteam: Bei der 3:6 (2:2, 1:3, 0:1)-Niederlage gegen den HC Landsberg waren die River Rats häufig einen Schritt zu langsam, spielten zu wenig auf den Körper und vergaben reihenweise gute Chancen. „Wir sind zu behäbig gestartet, und vor allem im zweiten Drittel war Landsberg klar besser. Im Schlussabschnitt haben wir uns dann zu viele Strafzeiten geleistet, um noch heranzukommen“, stellte ESC-Trainer Ludwig Andrä nach dem Match fest.

Die Landsberger hatten zwar etliche Ausfälle zu beklagen, die Topleute waren jedoch alle an Bord. Sie nahmen von Beginn an das Heft in die Hand und drängten den ESC in die Defensive. HC-Torjäger Bohumil Slavicek nutzte nach fünf Minuten einen Fehlpass zum 0:1. Effektiv präsentierten sich anschließend die River Rats, die in Überzahl durch Hans Tauber (12.) und Ondrej Horvath (13.) mit 2:1 in Führung gingen. Anschließend stand wieder der gute ESC-Keeper Martin Morczinietz im Brennpunkt des Geschehens, war jedoch beim 2:2 (18.) durch Slavicek machtlos.

Die Landsberger dominierten auch im zweiten Durchgang, wenngleich Geretsried immer wieder zu Chancen kam. Doch die Gäste zogen durch Treffer von Dennis Neal (21.), Dennis Sturm (30.) und erneut Slavicek bei einem Konter in Unterzahl (35.) auf 5:2 davon. Kurz vor der zweiten Sirene kam der ESC durch Daniel Burschs Abstauber (40.) noch auf 3:5 heran. Auch im Schlussdrittel versuchten die Hausherren noch einmal alles, hofften auch darauf, dass Landsberg die Puste ausgehen würde. Dies war nicht der Fall, und zudem erschwerten eine Reihe von Strafzeiten den River Rats eine Aufholjagd. Den Schlusspunkt unter einen „Black Friday“ für Geretsried setzte erneut Sturm zum 3:6-Endstand (58.).

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