Bruder des Attentäters bestätigt: „Salman war Mitglied des IS“

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Gute Nehmerqualitäten bewiesen die Geretsrieder Edelweiß-Boxer (v. li.) Ibrahim Ahmed, Samuel Hoffmann, Amir-Ali Farahani, Ben Haller, Trainer Waleri Weinert, Nikolas Fabry, Rakhim Shidaev, Adrian Chmielewski und Leon Gavanas bei ihrem Vergleichsgleich in Mühldorf, den sie mit 10:6 gewannen.

Wer zuletzt lacht, boxt am besten

Boxclub Edelweiß feiert 10:6-Erfolg in Mühldorf

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Mühldorf/Geretsried – Der Boxclub Edelweiß hat bei einem Vergleichswettkampf in Mühldorf sehr gut abgeschnitten. Es war nicht immer einfach - aber am Ende behielten die Geretsrieder die Oberhand.

Mühldorf/Geretsried – Wie lautet doch eine Binsenweisheit: Man darf hinfallen, aber man muss auch wieder aufstehen. Einfacher gesagt, als getan – zumal wenn es sich um einen Boxer handelt, der gerade ausgeknockt worden ist. Waleri Weinert, Chef des Geretsrieder Boxvereins Edelweiß, hatte für den Vergleichskampf in Mühldorf noch einen weiteren Spruch auf Lager: „Wer zuletzt lacht, lacht am besten.“ Fanden sich doch drei seiner Kämpfer schon frühzeitig auf dem staubigen Boden des Boxrings im Mühldorfer Bierzelt wieder. Doch alle rappelten sich wieder auf, gewannen sogar ihre Duelle und brachten am Ende einen 10:6-Sieg nach Hause.

Ben Haller war der erste Kandidat, der von seinem Kontrahenten Troschko von den Beinen geholt wurde. Doch der Schüler in der Klasse bis 40 Kilo ging anschließend in die Offensive und überzeugte somit alle Punktrichter. Keine Mühe hatte Ibrahim Ahmed bei den Junioren bis 57 Kilo mit dem Mühldorfer Gebler: „Er war sehr schnell unterwegs und hat intelligent geboxt“, lobte Weinert. Gar einen K.o.-Sieg fuhr Ilja Marinkovic (Männer bis 91 Kilo) ein. Allerdings tat sich der Geretsrieder gegen seinen erfahrenen Gegner Dummler anfangs schwer. „Aber Ilja hat sich nicht aus dem Konzept bringen lassen“, freute sich sein Trainer.

Ebenfalls Bekanntschaft mit dem Ringboden machte in der gleichen Startgruppe Adrian Chmielewski. „Er wurde sogar schon angezählt“, berichtete Weinert. Doch der Geretsrieder kam gegen seinen Konkurrenten Nazarenus zurück, feierte einen technischen K.o. und wurde am Ende sogar vom Veranstalter mit dem Pokal für den besten Techniker des Vergleichskampfs ausgezeichnet. Die letzten beiden Punkte zum Geretsrieder Sieg fuhr Rakhim Shidaev ein. Er besiegte bei den Junioren bis 70 Kilogramm den Mühldorfer Kraus durch technischen K.o. „Respekt“, lobte der Edelweiß-Chef.

Auch seine drei weiteren Schützlinge hätten sich trotz ihrer Niederlage tapfer geschlagen. Amir-Ali Farahani beispielsweise sah sich in seinem ersten offiziellen Kampf bei den 70 Kilogramm-Junioren dem weit überlegenen Melezoglu gegenüber und verlor nach Punkten. „Aber der gegnerische Trainer konnte es gar nicht glauben, dass Amir zum ersten Mal im Ring stand.“ Ebenfalls das Nachsehen hatten Samuel Hoffmann (Kadetten, 66 Kilo) und Nikolas Fabry (Männer, 75 Kilo). Dennoch war die Stimmung im Geretsrieder Lager nach dem 10:6-Erfolg bestens. Weinerts Fazit: „Das kommt nicht so oft vor, dass man nach so vielen Niederschlägen noch zurück kommt."

tw

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