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In einem Weinkeller spielte das Stück „Der Vampir von Zwicklbach“, das die Brauchtumsgruppe 2017 aufführte. 

Heuer kein Theater im Kindergartensaal

Brauchtumsgruppe legt Spielpause ein

Das Theater der Brauchtumsgruppe Gelting ist seit über 40 Jahren eine feste Größe im Veranstaltungskalender. Heuer legen die Mitglieder allerdings eine einmalige Spielpause ein.

Gelting – „Der bisherige Spielleiter des Theaterressorts hat sein Amt im Herbst vergangenen Jahres aus persönlichen Gründen niedergelegt“, erklärt die Vorsitzende Monika Holzheuer.

Der Verein hätte ihr zufolge zwar auch in diesem Frühjahr wieder ein Stück hinbekommen. „Es wäre dem bei Beteiligten und Gästen zurecht bestehenden Anspruch aber nicht gerecht geworden“, so Holzheuer. Die Brauchtumsgruppe gestaltet jedes Jahr ein aufwendiges Bühnenbild. Zudem stecken wochenlange Vorbereitungen hinter den Aufführungen im Geltinger Kindergartensaal. Hinzu kommt, dass die Gruppe heuer bis in den Mai hätte spielen müssen. „Das wollten wir eigentlich nicht mehr machen, weil es dann mit vielen anderen Terminen kollidiert“, so die Vorsitzende.

Die Brauchtumsgruppe ist in den 1970er Jahren aus der Theatertradition einiger Männer und Frauen heraus entstanden. Seither gibt es regelmäßig Aufführungen, die vom Vorstand organisiert werden. Die künstlerische Leitung hatte zuletzt vier Mal von 2013 bis 2017 Christoph Huber, der das jeweilige Stück mit seinem Team ausgewählt hat. Je nach Drehbuch stehen zwischen zehn und 15 Laienschauspieler auf der Bühne. Im Hintergrund sind rund 30 Engagierte für Verkauf, Musik und Bewirtung im Einsatz, sagt Holzheuer. Bis zu 15 Vorstellungen kommen so jedes Jahr zustande.

Für die Fortsetzung des seit jeher größten und arbeitsreichsten Veranstaltungspunkts des Vereins im Jahr 2019 gibt es schon neue Ideen. „Die besprechen wir in der Mitgliederversammlung im Februar“, kündigt die Vorsitzende an. sw

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