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Gemeinschaftswerk: Fassadengestalter Markus Ronge (li.) verschönert das Trafohäuschen an der Blumenstraße. Auftraggeber ist Alexander Usselmann, Kommunalbetreuer bei Bayernwerk Netz (re.). Bürgermeister Michael Müller freut sich über den Blickfang und das Bekenntnis zur S-Bahn. 

„Ein echter Blickfang“

Bürgermeister begutachtet S-Bahn: Geretsried ist jetzt Endstation

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Geretsrieds erste S-Bahn „hält“ an der Blumenstraße. Bis die echte S-Bahn fährt, dauert es zwar noch - ein bisschen Zug ist aber jetzt schon zu sehen. Hinter der Aktion steckt das Bayernwerk.

Geretsried – Die Planungen für die Verlängerung der S-Bahn-Strecke nach Geretsried sind komplex und damit schwerfällig. Fassadengestalter Markus Ronge braucht dagegen gerade einmal zwei Tage, um ein bisschen S-Bahn in die größte Stadt des Landkreises zu bringen. Er hübscht seit Montagnachmittag das Trafohäuschen an der Blumenstraße auf. An diesem Mittwoch will er sein Werk vollenden.

Auftraggeber ist die Bayernwerk Netz GmbH, die laut Kommunalbetreuer Alexander Usselmann großen Wert auf die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Kommunen legt. „Wir versuchen immer, etwas zurückzugeben und als regionaler Versorger Vereine oder karitative Zwecke zu unterstützen“, sagt er. Dass ein Trafohäuschen künstlerisch aufgewertet wird, komme allerdings selten vor. Zwei oder drei würden in einem Jahr in Oberbayern umgestaltet werden – ein Gewinn für die Umgebung, findet Usselmann.

Über das Motiv mussten Bayernwerk und Stadtverwaltung nicht lange nachdenken. Auf zwei Wänden des Trafohäuschens fährt die S-Bahn am Rande der Blumenstraße mit einer Blumengirlande – so könnte der Zug bei der Jungfernfahrt im Jahr 2028 in Geretsried aussehen. „Das zeigt, dass wir an die S-Bahn glauben, sagt Bürgermeister Michael Müller, der sich sichtlich darüber freut, dass jetzt schon einmal eine S-Bahn in der Stadt zu sehen ist. „Die ist uns sicher“, scherzt er. Das Trafohäuschen sei nun ein echter Blickfang.

Fassadengestalter Markus Ronge von „artefex“ aus Potsdam hat bereits mehrere Baukörper fürs Bayernwerk besprüht. Die Motive sind unterschiedlich. „Jedes ist ein Unikat“, sagt er.  sw

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