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Dirigierte das Orchester: Horia Dinu Nicolaescù. 

Konzert am Jahresende

Cicos Jazzorchester: Salsa im satten Bigbandsound

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Wenn Cico zum Jazz bittet, wissen die Fans, dass es ein Hörgenuss feinster Qualität wird und kommen stets zahlreich. So blieben auch zum Konzert am Jahresende nur wenige Plätze in der Geretsrieder Gymnasium-Aula leer.

Geretsried – Wenn Cico zum Jazz bittet, wissen die Fans, dass es ein Hörgenuss feinster Qualität wird und kommen stets zahlreich. So blieben auch zum Konzert am Jahresende nur wenige Plätze in der Geretsrieder Gymnasium-Aula leer. „Von allem etwas – ein super Programm“ hatte Horia Dinu Nicolaescù angekündigt. Und er hatte nicht zu viel versprochen: Zur Aufführung kam alles von Jazz bis Salsa, von Pop bis Latin.

Das Publikum honorierte die Leistung von Cicos Jazzorchester gebührend mit großem Applaus. Dabei sorgte nicht nur die Musik für den Spaß am Zuhören. Es ist auch die Art des Band-Chefs. Cico führte mit Humor und Ehrlichkeit durchs Programm. Mit dem Beiwörtchen „natürlich“ begann er fast jede seiner Ansagen zwischen den Stücken und ließ dabei das „R“ mit seinem rumänischen Akzent rollen. Damit machte er mit Nachdruck auf die zweifellos hohe Qualität und Spielfreude seiner Schützlinge aufmerksam.

Nur wenige Plätze blieben bei dem Konzert in der Aula des Gymnasiums leer.

Nicolaescù kümmert sich auch um den Nachwuchs seiner Bigband. So gehören inzwischen Kinder hiesiger Musikerfamilien dazu. Quasi die nächste Generation wächst heran: Elias Vollmer sitzt am Klavier und Marius Hammerschmied am Schlagzeug. Auch Tenorsaxofonist Tobias und Kontrabassist Sebastian Baumgartner sind dabei. Die Väter machen ebenfalls Musik. Als Solisten überzeugte bei dem Konzert am vergangenen Freitag Trompeter Daniel Motan, der zusammen mit Jazzsängerin Sophie Kolomyjczuk der Musik eine Stimme gab.

Swing aus den 1960er-Jahren, Latin-Rock von Santana und topaktueller Pop von Michael Bublé machten das Programm zu einem abwechslungsreichen Hörgenuss. Satter Bigbandsound zum Jahresende, was kann sich ein Publikum mehr wünschen. Im Mai, so kündigte Nicolaescù an, kommen sie wieder „back in town“ – zurück in die Stadt Geretsried.

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