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Vorher, nachher: Dank der zweijährigen Bemühungen von Anwohner Peter Müller wurde der hässliche Betonkasten am Fasanenweg durch ein neues schickes Trafohäuschen ersetzt.

Hartnäckigkeit zahlt sich aus

Peter Müller kämpfte für ein schöneres Trafohäuschen

Geretsried – Jahrelang hatte sich Anwohner Peter Müller über das „scheußliche Trafohäuschen“ am Fasanenweg geärgert. Jetzt ist der Schandfleck dank seiner Hartnäckigkeit endlich verschwunden.

Alles begann vor etwa zwei Jahren. Unter dem Titel „Strom ist bunt“ hatte die Bayernwerk AG damals auf ihrer Internetseite angekündigt, seine Trafohäuschen mit Hilfe von Künstlern zu verschönern. Das brachte Peter Müller auf die Idee, dem Netzbetreiber zu schreiben. „Was muss ich tun, um auch unser Trafohäuschen so schön gestalten zu lassen?“, fragte er an.

Das alte Trafohäuschen - kein schöner Anblick.

Im Dezember 2014 erhielt der Geretsrieder einen Anruf. Der Betonkasten lasse sich leider nicht bunt anmalen, teilte ein Mitarbeiter der Bayernwerk AG mit. Stattdessen versprach er Müller, dass man aufgrund seines Schreibens das Trafohäuschen im Laufe des Jahres 2015 komplett sanieren werde. Weil ein bisschen Druck der Öffentlichkeit nicht schaden kann, wandte sich Müller damals auch an unsere Zeitung, die darüber berichtete.
 
Und die Bayernwerk AG hat Wort gehalten. Es hat zwar etwas länger gedauert, aber seit wenigen Wochen ist der Schandfleck ganz verschwunden: Der hässliche Betonkasten wurde komplett abtransportiert und durch ein kleineres schickes Trafohäuschen ersetzt. „Jetzt sieht der saubere Strom doch sauber aus“, freut sich Peter Müller, dass seine zweijährigen Bemühungen von Erfolg gekrönt waren. Sein Dank gilt Florian Fischer, Leiter für den Netzausbau bei der Bayernwerk AG, „der großen Anteil an der Umsetzung hatte“.

sas

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