Auto fährt in Menschenmenge in Helsinki: Ein Toter

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Blumen für die Damen: Bürgermeister Michael Müller mit (v. li.) Vera Wieland, Gerlinde Kornacker, Hedwig Jellen, Rita Riederer, Hanna Dekinger und Dr. Sabine Gus-Mayer.

Seniorentagesstätte der Stadt Geretsried

Blumen für die Betreuerinnen

Geretsried - Obwohl selbst im Seniorenalter kümmern sie sich rührend um ältere Menschen. Das ist ein Dankeschön wert.

An Mariä Lichtmess wurden früher die Dienstboten per Handschlag für ein weiteres Jahr verpflichtet. Dieser Tradition folgend kam Bürgermeister Michael Müller am Dienstag in die Seniorentagesstätte und schenkte jeder Betreuerin ein Primelsträußchen. „Für uns ist das eher ein Tag, Danke zu sagen“, erklärte der Rathauschef. „Und natürlich würde ich mich freuen, wenn Sie alle dieses Ehrenamt für ein weiteres Jahr ausfüllen würden.“

Die sechs Damen um Seniorenreferentin Dr. Sabine Gus-Mayer – Christa Stangl, Hedwig Jellen, Gerlinde Kornacker, Rita Riederer, Vera Wieland und Hanna Dekinger – kümmern sich in der Tagesstätte zweimal wöchentlich im Wechsel um die Besucher. Sie helfen beim Seniorentanz im Isarau-Saal, beim Seniorennachmittag auf dem Sommerfest und bei der Seniorenweihnacht in den Ratsstuben. „Im Eindecken und wieder Aufräumen haben wir schon absolute Routine“, sagt Hedwig Jellen. „Der Wirt hat schon gefragt, ob wir nicht öfters vorbeikommen können.“

Die Betreuerinnen sind alle selbst im Seniorenalter. „Aber wie alt wir sind, sagen wir nicht“, erklären die Damen. „Nicht, dass es noch in der Zeitung steht.“ Schreiben darf man aber, dass alle schon sehr lange das Ehrenamt ausüben. Gerlinde Kornacker ist beispielsweise seit 26 Jahren dabei. Angeworben wurden die Frauen durch direkte Ansprache. „Ich bin 2004 nach Geretsried gezogen“, erzählt Hanna Dekinger. „Beim Besuch einer Monokel-Veranstaltung haben mich zwei Damen, Anni Junesch und Ursula Hildebrandt, in die Tagesstätte zum Kartenspielen eingeladen.“ Dekinger kam – und blieb als Ehrenamtliche. Das war vor fünf Jahren. Da war sie, so viel verrät Dekinger, 81 Jahre alt.

In einem sind sich die Betreuerinnen einig: „Senioren sind schon manchmal eigen. Wehe, wenn der Stammplatz schon besetzt ist. Da muss man sie einfach lassen.“

Sabine Hermsdorf

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