Feuerwehreinsatz an der Adalbert-Stifter-Straße
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Feuerwehreinsatz am Dienstag an der Adalbert-Stifter-Straße: Zum Glück hatte ein Rauchmelder angeschlagen, bevor in einer Wohnung ein Feuer ausbrechen konnte.

„Es hätte auch schlimmer ausgehen können“

Dank Rauchmelder: Nachbarin alarmiert rechtzeitig die Feuerwehr

  • Sabine Hermsdorf-Hiss
    vonSabine Hermsdorf-Hiss
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Ein Rauchmelder und eine aufmerksame Nachbarin verhinderten in Geretsried, dass angebranntes Essen einen größeren Schaden anrichtet. Die Feuerwehr wurde rechtzeitig alarmiert.

Geretsried – Einem Rauchwarnmelder und einer aufmerksamen Nachbarin ist es zu verdanken, dass in einer Wohnung an der Adalbert-Stifter-Straße am Dienstag nicht mehr passiert ist. Die Nachbarin nahm ein Piepsen wahr und stellte fest, dass aus der angrenzenden Wohnung Rauchgeruch drang. Die Freiwillige Feuerwehr Geretsried verschaffte sich Zugang und kam der Ursache schnell auf den Grund: Angebranntes Essen stand auf dem Herd.

„Wir entfernten den Topf, lüfteten die Wohnung und konnten sie eine halbe Stunde nach der Alarmierung der Bewohnerin schadensfrei wieder übergeben“, fasst Erik Machowski, Erster Kommandant der Feuerwehr, den Einsatz am Nachmittag zusammen. Er unterstreicht gleichzeitig die Wichtigkeit von Rauchwarnmeldern: „Es hätte auch schlimmer ausgehen können.“

Leider sei die rettende Funktion der Melder noch immer nicht ganz im Bewusstsein der Bürger verankert – ebenso wenig, wie das alarmierende Piepsen, wenn er anschlägt. „Manche verbinden das eher mit dem Warnton eines rückwärtsfahrenden Lkw und wundern sich, wie lange der zurücksetzt“, sagt Machowski. „Eine schnelle Reaktion jedoch kann Leben retten: „Man weiß schließlich nicht, ob sich eine Person, die bereits ohnmächtig ist, noch im Raum befindet.“  sh

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