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Ausgebremst: Die TuS-Basketballer um Robert Dühring (li.) besiegten Christian Nowaks DJK Sportbund.

TuS Geretsried Basketball

Sieg gegen München: Dühring macht den Unterschied

Basketball - Der ehemalige Bundesliga-Spieler führt den TuS Geretsried zum 95:87-Sieg beim bislang ungeschlagenen DJK SB München IV.

Nach dem 95:87-Sieg der Geretsrieder Basketballer beim bis dahin ungeschlagenen Tabellenführer DJK SB München IV zeigte sich TuS-Spielertrainer Stephan Kissel regelrecht euphorisch: „Das könnte für uns der Aufstieg gewesen sein.“ Dabei war seinem Team zugute gekommen, dass der ehemalige Bundesliga-Akteur Robert Dühring bereitstand. Auch Spielmacher Damir Sinanovic, eigentlich beruflich eingespannt, konnte doch noch kurzfristig in das Geschehen eingreifen. Dafür fehlten mit Niklas Pfriem und Bernd Gerlach aber noch zwei Stützen.

Ins erste Viertel startete der TuS mit einer Zonenverteidigung. „Da waren wir aber viel zu offen“, ärgerte sich Kissel über den 26:28-Rückstand vor dem Beginn des zweiten Abschnitts. Bis auf zehn Punkte vergrößerte die DJK ihren Vorsprung. Kissel reagierte und stellte auf Manndeckung um – „das hat dann auch gleich deutlich besser geklappt“. Bis auf drei Zähler (49:52) kämpfte sich der TuS bis zum Halbzeitpfiff wieder heran. „Das dritte Viertel war unser bestes, und wir konnten der Partie die entscheidende Wende geben“, strahlte Kissel. Dabei lief das Spiel der Gäste in der Offensive vor allem über Dühring. „Er hat immer wieder aufgepostet und der Sportbund hat ihn gedoppelt. So war immer wieder ein Mann von uns frei“, berichtete der Coach. Doch auch Dühring selbst zeigte sich äußerst treffsicher: Mit 35 Punkten war er der überragende Schütze der Partie. Da konnte selbst der erfolgreichste Werfer der Liga, Münchens Christian Nowak (17), nicht mithalten.

Auch im letzten Abschnitt wogte die hitzige Auseinandersetzung hin und her. Vor allem mit den erfolgreichen Dreiern von Tobias Schechinger (6) und Refik Pjanic (5) kämpfte sich der DJK Sportbund immer wieder heran. Doch der TuS ließ sich davon nicht beeindrucken und spielte die Partie überlegt nach Hause. Am Ende wollte sich Kissel unbedingt bei den zahlreichen mitgereisten Fans für ihre Unterstützung im Aufstiegskampf bedanken: „Gut 20 Leute haben das Ganze zu einem regelrechten Heimspiel für uns gemacht.“ Ob die anstehende Partie am Samstag, 12. März, gegen den TSV Forstenried II (18 Uhr, in Waldram) überhaupt stattfindet, steht noch in den Sternen. Kissel: „Forstenried möchte absagen, aber ich weiß nicht, wo ich noch Ausweichtermine hernehmen soll.“ reg

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