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Bei der Eröffnung des Pop-up-Stores: (vorne v. li.) Bo Starker, Martina Gaydoul und Friederike Krüger sowie (hinten v. li.) Stephanie Laus, Micky Heigl, Daniel Breuer, Petra Bauer-Wolfram, Chris Weidner (in Vertretung seiner Frau Dana) und Doreen Meima-Schmid. 

Pop-Up-Store an der Egerlandstraße

„Ein gelungener Versuch“

Geretsrieder - In einem Pop-Up-Store können Kreative und Produktpioniere ihre Waren verkaufen. Diese Chance hatten einige von ihnen in der Vorweihnachtszeit in Geretsried. Ihre Bilanz fällt sehr gut aus. 

Geretsried Der erste Geretsrieder Pop-Up-Store während der Vorweihnachtszeit war ein großer Erfolg. Das berichteten am Freitag bei einem Pressegespräch übereinstimmend die Initiatoren und einige der vorübergehenden Ladenbetreiber. Dorien Meima-Schmid hatte das Projekt in die Stadt gebracht. Von Mitte November bis Mitte Dezember mietete sie den leer stehenden Laden an der Egerlandstraße 50, um Kreativen und Produktpionieren die Chance zu geben, ihre Waren dort zu verkaufen.

Die Wolfratshauserin Martina Gaydoul, die Karten, Geschenkanhänger und anderes aus Papier anbot, zieht ein durchweg positives Fazit: „Die Kunden haben sich gefreut, mal einen etwas anderen Laden mit anderen Produkten als üblich vorzufinden. Viele haben bedauert, dass die Aktion zeitlich begrenzt ist.“ Dem kann sich Colin Jatho nur anschließen. Sein Start-up-Unternehmen „Deep into your mind“ stellt T-Shirts, Sweatshirts und modische Turnbeutel-Rucksäcke her. Bisher betreibt Jatho nur einen Online-Shop. „Ich würde jederzeit wieder an dem Projekt teilnehmen“, sagt er.

Dorien Meima-Schmid könnte sich eine Wiederholung vorstellen. Bürgermeister Michael Müller und die städtische Wirtschaftsförderin Annette Hilpert würden dies unterstützen, wie sie sagen. Vorausgesetzt, es findet sich ein geeigneter, leer stehender Laden.

Am Fenster der Räume an der Egerlandstraße 50 hat Eigentümer Gunter Siegmund bereits wieder das „Zu vermieten“-Schild angebracht. „Wenn sich bis Ostern niemand gemeldet hat – warum nicht noch einmal eine Pop-up-Aktion?“, schlägt die Fotografin Petra Bauer-Wolfram vor. Sie lobt vor allem die „tolle Zusammenarbeit“ unter den zehn Teilnehmern, die Produkte von Schokolade und Eis über Taschen und Mode bis zu Gemälden verkauften. Nur ganz am Anfang hätten sie etwas wenig Kundschaft gehabt, sagt Meima-Schmid. Doch nachdem sich der Laden herumgesprochen habe, seien es immer mehr Leute geworden.

Der Wirtschaftsförderer des Landkreises, Andreas Roß, spricht von einem „gelungenen Versuch“. Jungunternehmer hätten sich in einem überschaubaren Zeitraum, ohne großes Risiko und mit relativ geringem Aufwand präsentieren können. Den drei anwesenden Geschäftsleuten zufolge war der Pop-Up-Store eine gute Werbung für sie. Sie hätten danach auch online viele Anfragen bekommen.Tanja Lühr 

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